So ein Tag so wunderschön wie heute...!
Das ist ein Lied, welches man manchmal im Kopf hat, wenn sich ein Tage erfolgreich dem Ende entgegen
neigt. So erging es uns gestern. Das Sahnehäubchen des Tages war dann das Abendessen bei unseren Kollegen aus Papua Neu Guinea im Haus gegenüber. Es gab leckeren Reis in Kokosblättern gekocht. Dazu gab es verschiedene traumhaft schmeckende Beilagen.
Zwei Zwischenziele des Tages möchten wir euch mitteilen.
Da Tobias seit einigen Wochen die Chisomo-Kasse übernommen hat, gehört die Buchführung und alles, was damit zusammenhängt nun mit zu seinen Aufgaben.
Nachdem wir letzte Wochen den großen Maiseinkauf getätigt hatten und den Mais für die zukünftigen Studenten eingekauft haben, war es nun an der Reihe die ganzen Belege nochmals zu überprüfen und die Buchführung auf Vordermann zu bringen - da hatten sich nicht nur die Belege vom Maiseinkauf angehäuft.
Wenn dann noch die Zahlen stimmen, dann ist alles super.
Zudem haben wir seit vielen Wochen in den letzten Tagen mal wieder zwei Sprachtests geschrieben. Auch dieses Kapitel wollen wir in den nächsten zwei Monaten abschließen.
Nächste Woche kommt unsere Kollegin, Marion, nach Chisomo, um die Tests mit uns durchzusprechen.
Wir sind euch sehr dankbar, wenn ihr im Blick auf unseren Sprachlernendspurt mit an uns denkt.
Unsere Kollegen aus Papua hier beim Teammeeting in Chisomo. Sie haben uns gestern lecker bekocht.
Samstag, 11. Mai 2013
Dienstag, 30. April 2013
Was tun, wenn einem die Bausteine ausgehen?
In Chisomo wurde in den letzen Monaten einige kleinere und größer Bauarbeiten durchgeführt.
Wenn man am Bauen ist, dann braucht man für gewöhnlich viele Bausteine. Deshalb hat unser Kollege Joe im Sommer des letzten Jahres Bausteine formen und brennen lassen.
Diese sind uns jedoch in den letzten Wochen ausgegangen.
So mussten wir heute welche zukaufen. Nicht im Baumarkt um die Ecke, sondern in einem 6 km entfernten Dorf. Dort wurden die Steine auf einem Feld geformt und gebrannt.
So machte sich Tobias mit einen paar starken Helfern auf den Weg. Im Wissen, dass man mit dem Auto nicht direkt an den Steinhaufen heranfahren kann, nahmen sie gleich Schubkarren mit.
Das Auto wurde so nah wie möglich an die Bausteine heran gefahren und dann ging die schweißtreibende Arbeit los. Ca. 1000 Steine wurden mit Schubkarren durch sandige Böden, über Erdhügel hinweg, durch hohes Gras und abgeerntete Felder zum Auto transportiert und dann nach Chisomo gekarrt.
Nach drei Fahrten und viel Schuften waren wir froh, dass alles, wie geplant, verlaufen ist.
Jetzt sind wir einfach nur froh, dass wir weiterbauen können.
Hier noch zwei Bilder:
Wenn man am Bauen ist, dann braucht man für gewöhnlich viele Bausteine. Deshalb hat unser Kollege Joe im Sommer des letzten Jahres Bausteine formen und brennen lassen.
Diese sind uns jedoch in den letzten Wochen ausgegangen.
So mussten wir heute welche zukaufen. Nicht im Baumarkt um die Ecke, sondern in einem 6 km entfernten Dorf. Dort wurden die Steine auf einem Feld geformt und gebrannt.
So machte sich Tobias mit einen paar starken Helfern auf den Weg. Im Wissen, dass man mit dem Auto nicht direkt an den Steinhaufen heranfahren kann, nahmen sie gleich Schubkarren mit.
Das Auto wurde so nah wie möglich an die Bausteine heran gefahren und dann ging die schweißtreibende Arbeit los. Ca. 1000 Steine wurden mit Schubkarren durch sandige Böden, über Erdhügel hinweg, durch hohes Gras und abgeerntete Felder zum Auto transportiert und dann nach Chisomo gekarrt.
Nach drei Fahrten und viel Schuften waren wir froh, dass alles, wie geplant, verlaufen ist.
Jetzt sind wir einfach nur froh, dass wir weiterbauen können.
Hier noch zwei Bilder:
Geschafft, das war die letzte Fahrt! Jetzt nur noch einmal abladen und dann Feierabend.
Steine aufbauen, damit sie richtig gezählt werden können.
Freitag, 19. April 2013
32 Jahre - man(n) wird älter
Gestern durfte ich (Tobias) mit meinen lieben Kollegen
meinen 32. Geburtstag feiern. Für mich war es ein sehr schöner Abend. Gutes
Essen, nette Leute und mehr! Alles, was man braucht, um in das 33. Lebensjahr
zu starten. Es gab Lasagne, Kuchen und von unserem Kollegen Gabriel selbst
gemachtes Avocadoeis.
Was mich sehr ermutigt hat, war die Losung des Tages. Ermutigter
kann man nicht in ein neues Lebensjahr gehen.
Ganz herzlichen Dank für alle Glückwünsche und Grüße zu meinem
Geburtstag!
Die Kinder unserer neuguinesischen Kollegen waren auch mit dabei! Sie haben gerade Ferien und genießen die Zeit mit ihren Eltern. Bald geht es wieder ins Internat in einem Nachbarland Malawis.
Mittwoch, 20. März 2013
Schulbank drücken…
…das tun wir wieder seit zwei Monaten. Warum denn das, fragt
sich jetzt vielleicht manch einer!?
Seit Januar besuchen wir den Ethik-Unterricht hier in
Chisomo. Es ist sehr interessant für uns zu sehen, wie hier unterrichtet wird
und welche Themen und Beispiele verwendet werden. So können wir kulturell dazu
lernen, außerdem hilft es Tobias, der ja ab September selbst in Chisomo
unterrichten wird. Der Unterricht ist nur von kultureller Seite her
interessant, auch sprachlich kommen wir dadurch weiter. Wir verstehen schon
vieles, anderes lässt dann wieder Fragezeichen auftauchen. Wir sind sehr
dankbar für die Möglichkeit am Unterricht teilnehmen zu können. Bitte betet mit
uns, dass wir dadurch viel für unsere zukünftige Arbeit lernen können.
Sonntag, 3. März 2013
Weltgebetstag
Auf der ganzen Welt trafen sich am Freitag Frauen zum Beten.
So auch hier in Malawi.
An verschiedenen Orten in verschiedenen Regionen trafen sich
Frauen um für das Land Frankreich zu beten. So haben auch wir – das heißt die
Frauen der Mitarbeiter und Studenten hier in Chisomo- uns auf den Weg gemacht. Nach
eineinhalbstündigem Marsch zum Veranstaltungsort waren einige schon müde und
erschöpft, aber nicht zu müde um zu singen und zu tanzen.
An der Grundschule des Ortes haben wir uns mit Frauen
anderer Kirchen getroffen, um dann von dort aus gemeinsam zur Kirche zu laufen
oder besser gesagt zu tanzen. In einem Zug sind wir singend und tanzend durch
den Ort gezogen, von der Schule über den Markt bis zur Kirche. Manche Händler
auf dem Markt waren nicht wenig überrascht über die fröhliche Frauengruppe. In
einer sehr muslimischen Gegend war dies bestimmt auch ein Zeugnis für Jesus. Wie Zachäus auf einen Baum gestiegen ist,
weil er Jesus, den Sohn Gottes sehen wollte, so wollen auch wir mit ihm gehen,
weil wir Jesus, den Sohn Gottes sehen wollen, sangen wir.
In der Kirche angekommen, wurden noch ein paar Chorusse
gesungen, dann ging das Programm los. Zwischen 120 und 150 Frauen aus vielen
verschiedenen Gemeinden hatten sich versammelt. Viele gelesene Beiträge mit Informationen
über das Land Frankreich, Informationen über Frauen, ihr Leben in der
Gesellschaft und den Gemeinden und mehrere Chöre umrahmten das Programm. Zwei
Predigten zum Thema „Ich war ein Fremder und ihr habt mich aufgenommen“,
sollten die Frauen dazu ermutigen, ganz wie Jesus zu handeln, offen zu sein für
andere, sie zu behandeln wie Freunde. Bitte betet mit uns für die Frauen und
dass sie durch ihr Handeln ein Zeugnis in ihren Familien und Dörfern sein
können.
Samstag, 23. Februar 2013
Immer wieder Samstags
Zudem haben wir samstags immer eine besondere gemeinsame
Aktion. Pizza Essen mit unseren Kollegen. Das Pizza essen mit Bergers und
Prondruns ist für uns etwas Besonders, da man Zeit hat, sich auszutauschen. Gabriel
und Grace Pondrun sind unsere Kollegen, die aus Papua Neu Guinea kommen. Sie
sind kürzlich vom 13km entfernten Nselema nach Chisomo gezogen.
Damit das gemeinsame Mittagessen gelingt, trägt jeder seinen
Teil dazu bei. Tobias zündet den Ofen an und kümmert sich gemeinsam mit Joe um
das Backen. Sarah und Miri bereiten den Teig und Belag zu.
Nachdem die Pizzen verspeist wurden, werden oft noch Kuchen
und Brot im Ofen gebacken.
Der Ofen ist ein Erbstück unserer Vorgänger. Familie
Mattmüller hat ihn errichtet und die samstägliche Backaktion eingeführt. Wir
sind sehr dankbar für den Ofen und führen die Tradition gerne fort.
Dienstag, 5. Februar 2013
Reisanbau
Dass man in der Landwirtschaft aufgewachsen ist, bedeutet
nicht, dass man schon einmal Reis angebaut hat. Deshalb war mein Interesse groß,
den Reisanbau einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Direkt hinter unserem Haus,
befindet sich ein Feuchtgebiet. Wenn es genug regnet, dann steht dort das
Wasser, so dass Reis angebaut werden kann.
Unsere Kollegen haben schon vor Wochen ein kleines Stück im
Feld bepflanzen lassen. Wenn die Saat dort aufgegangen ist, werden die Reispflänzchen
auf das Feld verpflanzt.
Hier ein paar Bilder:
Ganz hinten rechts ist das Stückchen sichtbar, welches vor ein
paar Wochen bepflanzt wurde.
Oben wird das Feld vorbereitet und unten Reis verpflanzt.
Auch im Dorf bauen einige Leute Reis an. Bitte betet mit uns
für Regen im richtigen Maß und eine gute Ernte.
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