Freitag, 22. April 2022

Kurzzeitler als Missionare - kann man das so sehen?

Sind Kurzzeitler Missionare?

Das ist ein spannendes Thema. Schließlich kennen sie die Kultur und die einheimische Sprache nicht.

Können junge Menschen, die einen missionarische Einsatz machen, etwas bewirken?
Wir glauben ja. Sie können bestimmt keinen erfahrenen Missionar ersetzen, aber mit einen guten Einführung und etwas Begleitung ist mehr möglich. Das ist zumindest unsere Erfahrung.
Wir konnten z.B. in einem Kidsclub auf das Fundament aufbauen, welches die vorgehende Gruppe gelegt hat.




Impact Move - neues Konzept für Kurzzeiteinsätze mit Jüngerschaftsprogramm

Wir haben seit September 2021 zwei Kurzzeiteinsätze hier in Malawi geleitet. Die Teilnehmer waren jeweils drei Monate bei uns. Das erste Team beendete seinen Einsatz Anfang Dezember. Mitte Januar 2022 traf das neuen Team bei uns ein. 
Dieses Team nahm am neuen „IMPACT Move“ Programm teil. Die Teilnehmer verbringen zunächst drei Monate in Bad Liebenzell oder Toronto in der Impact Base ('move in'). Neben kulturellen und theologischen Einheiten, durften die Teilnehmer die Liebenzeller Mission, die Hochschule und etliche Missionare kennenlernen. 
Im Januar, mit Beginn des zweiten Teiles von Impact Move ('move out'), haben sich die Teilnehmer auf den Weg in verschiedene Einsatzländer gemacht. Wir durften 8 junge, motivierte und für Jesus brennende Menschen hier begrüßen und sie in Land und Arbeit einführen.

Anfang April machten sie sich nun wieder auf den Weg nach Deutschland und hatten dabei nicht nur malawische Souvenirs im Gepäck, sondern auch viele Erinnerungen und wertvolle Erfahrungen. Sie wurden durch die Zeit hier geprägt, geistlich als auch persönlich und sie hatten die Möglichkeit junge Malawier durch ihren Einsatz zu bereichern. Wir freuen uns, dass wir diese jungen Menschen ein Stück ihres Lebensweges begleiten und prägen durften. 

Danke, wenn ihr weiter für sie betet! Viele von ihnen stehen vor der Berufswahl oder anderen großen Entscheidungen, wie sie ihr Leben weiter gestalten wollen. Nach ein paar freien Tagen in der Heimat geht für sie der Einsatz weiter - deshalb 'move on'. Weitere drei Monate in Bad Liebenzell mit zahlreichen Einsätzen bei den Missionsfesten, dem Christival, in verschiedenen Gemeinden und vieles mehr. Wer weiß, vielleicht begegnet ihr euch ja mal?


Wir sind davon überzeugt, dass die Teilnehmer junge Leute aber auch Christen verschiedener Altersstufen im Glauben stärken durften. Ebenso wurde ihr Glaube gestärkt und sie durften Neues für Leben lernen. Die neuen Erfahrungen werden sie noch lange im Herzen tragen und werden immer wieder davon profitieren.


Mittwoch, 5. Mai 2021

Besuche und Schulungen

Tobias hat sich in den letzten Wochen vorgenommen, Pastoren zuhause zu besuchen. Er erlebt oft, wie die Pastoren durch die Besuche ermutigt und gestärkt werden. Es gibt viele Gründe Pastoren zu besuchen, wie z.B. Kondolenzbesuche, Krankenbesuche, Beziehungen zu bauen und viele mehr.
Es ergeben sich immer wieder auch tiefgehende Gespräche und man hat auch Zeit, um miteinander zu lachen. Diese Besuche kann man nicht vorbereiten. Danke, wenn ihr immer wieder an uns denkt, damit wir die richtigen Worte finden und unsere Besuche segensreich sind.
Ende April fand die erste Pastorenschulung statt. Tobias hat viele Monate gemeinsam mit malawischen Pastoren am Schulungsprogramm gearbeitet und auf die ersten Einheiten hin gefiebert. Endlich war es so weit. Wir sind dankbar, wie die Schulung aufgenommen wurde. Es nahmen fast 30 Teilnehmer teil. Bis August sind noch weitere Schulungen geplant. Danke, wenn ihr uns auch diesbezüglich im Gebet begleitet.  
 

Dienstag, 13. April 2021

Masken für Aktion

Wir sammeln gewaschene Stoffmasken für Malawi. Es wäre genial, wenn wir bis Sonntag 1000 Masken sammeln könnten. Da ich, Tobias, am Sonntag meinen 40. Geburtstag habe, wäre das ein tolles Geburtstagsgeschenk für mich.

Was machen wir mit den Masken? Die Masken wären eine nötwendige Schutzmöglichkeit für die Pastoren, Gemeindemitglieder, die Studenten der Bibelschule unserer Partnerkirche. Eine Maskenverteilung ist auch eine gute Möglichkeit, die Menschen aufzuklären. Momentan scheint sich Malawi von der zweiten Welle im Januar und Februar erholt zu haben. Tobias konnte am letzten Wochenende mit einem deutschen Arzt sprechen. Er arbeitet gerade im Krankenhaus unserer Kleinstadt Zomba. Seiner Meinung nach war die Krankenhausauslastung im Februar sehr hoch. Einige Patienten sind aufgrund der unzureichenden medizinischen Möglichkeiten der Krankheit COVID19 erlegen. Wir wollen die Malawier immer wieder ermutigen, die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen - Hände waschen, Maske tragen und Abstand halten - einzuhalten.

Was wir in Malawi tun? Wir ermutigen, unterrichten, und beraten Pastoren und Gemeindeleiter in ländlichen Gebieten. Viele der Pastoren wünschen sich, noch besser für ihre Arbeit ausgerüstet zu werden. somit unterstützen wir als Liebenzeller Mission, die beiden theologischen Ausbildungsstätten unserer Partnerkirche die "Evangelical Baptist Church of Malawi. Tobias entwickelt zudem gemeinsam mit einheimischen Pastoren ein Schulungsprogramm (Nacharbeit) für die Absolventen dieser Bibelschulen. Die Pastoren und Gemeindeleiter sollen in ihren Kirchenbezirken besucht werden, um ihnen neue Impulse zu geben und Fragen zu beantworten. Ende des Monats findet die erste Schulung in diesem Rahmen statt. Es haben sich schon über 20 Pastoren angemeldet.

Die Liebenzeller Mission ist eine evangelische Missionsgesellschaft. Sie arbeitet als freies Werk weltweit in überkonfessioneller Partnerschaft. Die Missionare der Liebenzeller Mission gründen christliche Gemeinden, bilden aus, sind in medizinischen und sozialen Projekten tätig und helfen in akuten Notlagen. Als gemeinnützige Organisation finanziert sich die Liebenzeller Mission vor allem durch Spenden.

Die Liebenzeller Mission ist eine evangelische Missionsgesellschaft. Sie arbeitet als freies Werk weltweit in überkonfessioneller Partnerschaft. Ihre rund 230 Mitarbeiter sind in 22 Ländern der Erde eingesetzt. Sie gründen christliche Gemeinden, bilden aus, sind in medizinischen und sozialen Projekten tätig und helfen in akuten Notlagen. Als gemeinnützige Organisation finanziert sich die Liebenzeller Mission vor allem durch Spenden.
Die Liebenzeller Mission ist eine evangelische Missionsgesellschaft. Sie arbeitet als freies Werk weltweit in überkonfessioneller Partnerschaft. Ihre rund 230 Mitarbeiter sind in 22 Ländern der Erde eingesetzt. Sie gründen christliche Gemeinden, bilden aus, sind in medizinischen und sozialen Projekten tätig und helfen in akuten Notlagen. Als gemeinnützige Organisation finanziert sich die Liebenzeller Mission vor allem durch Spenden.

So finanziert sich auch unsere Schulungsarbeit ausschließlich durch Spenden. Wenn dir unsere Arbeit gefällt und du mitarbeiten möchtest, dann kannst du das gerne tun, in dem du unsere Arbeit finanziell unsterstützt. Mehr Infos dazu findest du, wen du folgendem Link folgst:

https://www.liebenzell.org/mission/missionare/tobias-und-sarah-mueller/

Die Liebenzeller Mission ist eine evangelische Missionsgesellschaft. Sie arbeitet als freies Werk weltweit in überkonfessioneller Partnerschaft. Ihre rund 230 Mitarbeiter sind in 22 Ländern der Erde eingesetzt. Sie gründen christliche Gemeinden, bilden aus, sind in medizinischen und sozialen Projekten tätig und helfen in akuten Notlagen. Als gemeinnützige Organisation finanziert sich die Liebenzeller Mission vor allem durch Spenden.

Mehr Infos zur Masken-Aktion

im Unterricht einer der Bibelschulen, die wir unterstützen
Ein Kirchengebäude eines Absolventen
Einige Pastoren unserer Partnerkirche


 

Donnerstag, 11. Februar 2021

Ankunft, Geburtstag und ein Schlangenbiss!

Die sechs Monate in Deutschland sind wie im Flug vergangen. Wir hatten eine gute Zeit. Es war schön, viel Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Wir waren auch vom Interesse an unserer Arbeit im Reisedienst überwältigt. Es ist toll, einen solchen Rückhalt zu haben. 
Dieser Rückhalt hat uns ermutigt, im Januar für weitere 2,5 Jahre nach Malawi zurückzukehren. Jetzt sind wir schon wieder vier Wochen zurück. Leider sind wir direkt in die zweite Corona-Welle geraten. Die erste Welle im letzten Jahr hat Malawi nicht so stark getroffen. In den letzten Wochen hat man aber nun von einigen Leuten gehört, die an und mit Corona gestorben sind. Darunter waren auch in der Öffentlichkeit bekannte Personen. Das hat in der Bevölkerung nocheinmal ein größeres Bewusstsein dafür geschaffen, dass Corona ernst zu nehmen ist.
Am Wochenende hatte Josia seinen siebten Geburtstag. Aufgrund von Corona haben wir an zwei Tagen  gefeiert. Wir haben mit befreundeten Familien gefeiert. Josia hatte viel Freude und hat es genoßen.
Ein Pastor unserer Partnerkirche wurde von einer Schlange gebissen. Tobias hat in mehrfach besucht und ihn mit geistlichen Impulsen gestärkt. Es geht ihm mittlerweile schon besser. Er meinte, dass viele Menschen kommen und Anteil nehmen, aber ihn nur bedauern. Es ist schön, dass wir Christen Gottes Wort haben und daraus neue Kraft schöpfen - gerade in schwierigen Zeiten.
Es ist immer schön, wenn bei der Ankunft alle Koffer da sind und man wohl behalten zuhause ankommt.
 

Dienstag, 29. September 2020

Von zwei Herzen und einer Hoffnung

Corona, Flugzeug, Quarantäne, Reisen, Freunde, Familie und vieles mehr. Spannender kann das Leben nicht sein. Wir lieben dieses Leben. Doch in den letzten Monaten war es auch für uns anstrengend. Wir sind froh, nun einige Monate in Deutschland zu verbringen. Es ist schön, Familie und Freunde in der "Heimat" zu sehen und einfach mal einen Tapetenwechsel zu haben. Heimat ist ja immer so ein Wort, das man füllen muss. Malawi ist uns ja auch zur "Heimat" geworden. Wenn wir im Januar nach Malawi zurückreisen, dann wird es sich ähnlich anfühlen. In unserer Arbeit ist es, denken wir, normal, dass man zwei Herzen in der Brust trägt. 

Trotz Corona ist unser Reisedienst gut gefühlt und wir freuen uns, viele von euch zu sehen und von unserer Arbeit zu berichten. Es ist genial, was Gott in den letzten Jahren bewirkt hat. Trotz einiger Tiefschläge, blicken wir dankbar auf einen gesegneten zweiten Term zurück. Wir konnten durch Predigten Menschen Mut machen. Wir konnten einige Pastoren ermutigen und neue Impulse geben. Wir konnten Christen eine Wegstrecke begleiten und ihnen neue Hoffnung geben. Auch wir wurden von unseren malawischen Freunden ermutigt und konnten im Glauben und in unserer Persönlichkeit reifen.

Jetzt beten wir, dass Gott uns auf den vielen Reisen bewahrt und dass Gott unsere Vorträge, Impulse und Veranstaltungen segnet.

In Jesus,

eure Müllers 

 
Gespräche mit der Leitung unserer Partnerkirche

 
Predigt bei einer Evangelisation
 
Homeschooling in Malawi - Sarah hat einen guten Job gemacht

 
Ein Wasserfall in Malawi! Es ist ermutigend, "Gott schenkt uns voll ein und möchte unsere Leere oder Sehnsüchte mit Gutem füllen, das von ihm kommt"! Kann es Besseres geben?
                                      ... auch wenn der Weg mal holprig und uneben scheint, Gott ist da!

Mittwoch, 3. Juni 2020

Leiter schulen, Kirche bauen!

Verantwortung übernehmen zu wollen ist grundsätzlich eine gute Sache. Damit eine Gruppe oder eine Organisation funktioniert, braucht es Führung. Führung bringt jedoch Verantwortung mit sich. Es geht nicht darum, eine Position zu haben, sondern seine Aufgabe vor Gott und den Menschen gut zu machen. Tobias beschäftigt sich gerade sehr mit diesem Thema, da er in seiner Aufgabe: "Schulung einheimischer Pastoren" sich mit dem Thema "Führung" auseinandersetzen darf. Es ist sein Wunsch, dass die Schulungsprogramme für die Pastoren unserer Partnerkirche zum Segen werden und dass die Inhalte der Schulungen für ihre Arbeit hilfreich sind. 
Pastor Mfungwe, Bischof unserer Partnerkirche, meinte kürzlich: "Wir sind sehr dankbar für den Dienst der Liebenzeller Mission in unserer Kirche. Durch die Schulungsarbeit kann unsere Kirche sehr profitieren und Gemeindeleiter können für ihren Dienst noch besser ausgerüstet werden. Für die Partnerschaft mit der Liebenzeller Mission sind wir sehr dankbar."
Danke, dass ihr durch eure finanzielle Unterstützung und vor allem durch eure Gebete diesen Dienst möglich macht.  
Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Es ist ein schönes Zeiten, wenn man erlebt, dass Menschen Dankbarkeit zeigen für die Arbeit die man tut. Das ist etwas sehr Wertvolles und Wertschätzendes, weil man dies nicht immer erleben darf. In Malawi erleben wir, dass Menschen Dankbarkeit zeigen. Wie im Bild: Tobias wurde nach einem Gottesdienst ein Huhn als Geschenk überreicht. Ein Huhn ist in Malawi etwas sehr Wertvolles. Im Gegenzug hat auch Tobias seine Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht, da er ein solch wertvolles Geschenk nicht erwartet hat. 

Montag, 18. Mai 2020

Mission - Hoffnung bringen in stürmischen Zeiten

"Hoffnung bringen" - das wollen wir als Liebenzeller Mission. Wir wollen Hoffnungsträger sein. Auch wenn die Auswirkungen des Coronaviruses hier in Malawi noch nicht so sichtbar geworden sind, wie in anderen Ländern, ist im Land eine Unsicherheit spürbar. Diese Unsicherheit wird nicht nur durch Corona ausgelöst, sondern haben auch andere Einflüsse. 
Als Missionare möchten wir eine Änderung des Fokus bewirken. Wenn ich meinen Blick nur auf das richte, was mir Angst macht, Sorgen bereitet und bedroht, dann werde ich von diesen negativen Strömungen bestimmt. Wenn ich aber eine echte Hoffnung für mein Leben habe, wird mein Leben von einer positiven und zielgerichteten Zuversicht bestimmt. Meine Hoffnung ist Jesus.
Die Frage ist: Kann mir ein Leben mit Jesus diese Zuversicht bringen?    
Es gibt eine Motto, das besagt: "Die Hoffnung stirbt zuletzt." Eigentlich muss es heißen: "Die Hoffnung stirbt nie." Jesus hat den Tod besiegt. Wer Jesus kennt, hat eine feste Zuversicht, ein Leben mit einem Ziel und eine echte Hoffnung in Zeiten der Unsicherheit. Es erwartet dich ein hoffnungsvolles Leben in dieser Welt, und ein zukünftiges Leben ohne Sorgen und Nöte nach dem Tod. Haste du ein besseres Angebot?
Meine Hoffnung ist Jesus - und die Hoffnung will ich weitergeben - wo auch immer ich mich auf dieser Welt befinde.