Freitag, 29. August 2014

Kinder, Schwitzen, Essen, Spiele, Jesus und mehr...

Gestern hatten viele Kinder großen Spaß. Viel Zeit wurde in die Vorbereitungen gesteckt. Am Vortag wurde das Anspiel nochmals geprobt, sowie Vorbereitungen für das Essen getroffen, wie z.B. Kraut und Zwiebeln geschnitten. Mit großer Vorfreude ging es gestern Morgen los ins Nachbardorf. Die Autos plus Anhänger waren voll gepackt. 7 große Tonnen mit Wasser, Töpfe, Bohnen, Reis, Spielmaterial, Generator, Lautsprecheranlage und vieles mehr waren gut eingepackt, um ein tolles Programm zu bieten. Zudem waren wir dankbar für die 34 Freiwilligen, die sich  sich in verschiedenen Aufgaben mit einbrachten. 
Der Tag stand unter dem Motto "Unerwartet". Die Anspielgruppe stellte die biblisches Geschichte "Der barmherzige Samariter" sehr gut dar. Die ca. 350 Kinder waren voll dabei. Bei den Spielen kamen die Mitarbeiter ganz schön ins schwitzen. Zum Glück gab es in der Mittagspause etwas Gutes zum Essen.
Total erschöpft aber mit tollen Erlebnissen kamen wir abends nach Ubwenzi zurück. Schön war es! Im Dezember gibt es den nächsten Kidsday und wieder eine neue Möglichkeit Jesus groß zu machen.

 Einige Mitarbeiter gaben den Takt beim Singen vor.
 Die Kinder beim Singen.
Der Räuber flieht mit der Beute und lässt den Überfallenen verwundet auf der Straße liegen. 
Der barmherziges Samariter kümmert sich um die verwundeten Überfallenen!
 Die Bohnen kochten schon früh morgens.
 Das Kraut kam erst später dran.
Josia war in der Küche eingeteilt. Er hatte alles im Griff oder andere ihn.

Samstag, 23. August 2014

We are the Champions…

Ja, das waren sie wirklich, die Spieler des Teams Chilonga, als sie am vergangenen Samstag das Endspiel des Ubwenzi F.A. Cups gewonnen haben.
Sechs Teams der umliegenden Dörfer haben am Ubwenzi Cup teilgenommen. Am Montag letzte Woche wurde das Tunier mit der Gruppenphase eröffnet. Jeden Nachmittag fanden Spiele statt, die Jugendlichen hatten viel Spaß und waren eifrig dabei.
Auch viele Leute aus den umliegenden Dörfern kamen vorbei, um ihre Teams zu unterstützen. Nicht nur Jugendliche, sondern auch viele Erwachsene hatten großen Spaß.
Das Ziel des Tuniers war nicht nur den Jugendlichen ein schönes Programm zu bieten, sondern auch ihre Beziehungen untereinander zu stärken, vor allem aber, ihnen von unserem großen Gott weiter zu sagen. Jeden Tag fand eine Kurzandacht vor den Spielen statt.
Wir wünschen uns, dass durch Aktionen wie diese, Interesse an einem Leben mit Jesus geweckt wird. 
Unsere Schiris!
 Josia kam auch mit Mama vorbei. Er schaute interessiert zu, wie die Jungs kickten. 
 Das Vorbereitungskomitee, welches vor allem aus Ubwenzi-Mitarbeitern bestand. Wir hatten auch Unterstützung von einem Angestellten aus dem staatlichen Krankenhaus im Dorf, mit welchem wir eng zusammenarbeiten. 
Die Andacht vor jedem Spiel.
Die Spieler laufen zum Finale ein.
Die Zuschauer waren eine gute Unterstützung.
Es war ein großer Fight. Alle gaben ihr Bestes.
Nach dem Abpfiff gab es kein Halten mehr. Das Heimteam holte den Pott.
 Das Siegerteam bekam ein Satz Trikots! Die Zweitplatzierten erhielten Fußballschuhe und das drittplatzierte Team einen Fußball.
 Natürlich wurde auch ein Pokal überreicht.
Glückliche Gewinner!

Donnerstag, 31. Juli 2014

Zwischen Chisomo und Ubwenzi

Wie ihr schon im letzten Artikel lesen konntet, waren die letzten Wochen vor unserem Umzug von viel Action geprägt...
Jetzt wohnen wir schon seit fast einem Monat in Ubwenzi, dem Dorfentwicklungsprojekt der Liebenzeller Mission hier in Malawi. (http://www.liebenzell.org/weltweit/arbeitsgebiete/malawi/ubwenzi-dorfentwicklungsprojektchilonga/)
Unser neues Häuschen ist schon ganz wohnlich geworden und wir haben uns ganz gut eingelebt. Vor allem für Tobias ging es gleich mit viel Action weiter. Momentan ist er noch für beide Projekte zuständig (Chisomo und Ubwenzi), da unsere Kollegen, die Chisomo dann wieder übernehmen, erst nächste Woche aus ihrem Heimataufenthalt zurückkommen. So war er viel unterwegs und ist immer wieder zwischen Chisomo und Ubwenzi hin und her gependelt.
Hier in Ubwenzi ist während der letzen Wochen die Arbeit natürlich auch nicht stillgestanden.

Zwei Kids-Clubs hatten ein Abschiedsfest bevor die Kinder nun in Ferien gegangen sind. Die Schulanfänger des Kindergartens hatten ihr Abschlussfest und sind somit in die erste Klasse entlassen worden. Auch die allerersten Erstklässler der Ubwenzi- Grundschule, die dieses Jahr eröffnet wurde, haben mit einer kleinen Aufführung und Zeugnisvergabe ihr Schuljahr beendet. So ist es nun recht ruhig geworden hier auf dem Gelände. Wir hatten uns schon an das laute Gespiele der Kinder gewöhnt.
Außerdem haben viele Sitzungen stattgefunden, an denen Tobias teilnehmen musste. Nächsten Monat soll ein Fußballturnier mit Mannschaften aus den umliegenden Dörfern stattfinden, da muss viel geplant werden.
Heute war er, gemeinsam mit dem Chairman, dem Vermittler zwischen den Leuten hier und uns, in verschiedenen Dörfern unterwegs. Ihr Ziel war, die Bevölkerung zu motivieren, Ubwenzi weiterhin zu unterstützen. Denn bald soll hier das zweite Gebäude der Grundschule gebaut werden, dafür brauchen wir die Unterstützung der Leute hier. Sie sollen Ziegelsteine für den Bau herstellen. Das Fundament steht schon.

 Unser neues Haus!
 Das Fundament für das neue Schulgebäude steht schon!
 Das erste Schulgebäude ist schon im Betrieb!
 Kindergarten Abschlussfeier!
 Eine der Sitzungen heute. Unser Chairman ermutigt Bewohner eines Dorfes Ziegelsteine herzustellen.


Montag, 7. Juli 2014

Schlag auf Schlag!

Schlag auf Schlag! So gingen die letzten Wochen rasend schnell vorbei. Es gibt vieles über diese Zeit zu erzählen. Vor ein paar Wochen feierten wir im letzten Gottesdienst mit den Studenten in Chisomo Erntedank. Gott hat uns mit vielen Gaben gesegnet. Dafür wollen wir dankbar sein und ihm die Ehre geben.
Da unsere Zeit in Chisomo Stück für Stück dem Ende entgegen ging, luden wir jeden einzelnen Mitarbeiter mit Familie noch einmal zum Abendessen ein. Die Abende waren schön und man konnte sich gut Austauschen. Wir werden sie vermissen. Sie haben uns im letzte Jahr sehr unterstützt und sind uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Im unteren Bild ist Josia mit dem Kind unseres theologischen Lehrers zu sehen. Sie sind eine Wochen auseinander geboren. Beide sind zur selben Zeit eingeschlafen. Somit konnten wir uns an jenem Abend schön unterhalten. 
Die meisten Werkzeuge stellen die Studenten aus Holz selbst her. Vom Handbohrer bis zur Säge und vom Hammer bis zum Holzhobel schmieden bzw. schreinern sich die Studenten viele Werkzeuge. Am Ende der Ausbildung bekommt jeder Student zudem einen Metallhobel geschenkt. Im Bild präsentieren die Studenten ihre Hobel. Sie waren sehr dankbar für das Geschenk.
Im Klassenzimmer sowie in der Schreinerei galt es die letzten Prüfungen zu schreiben bzw. die letzten Probestücke fertig zu stellen. Alle habe ihre Sache gut gemacht und wir sind dankbar, dass alles gut vonstatten ging.
Im nächsten Bild ist der Bibelschuljahrgang 2013/14 zu sehen. 10 Studenten kamen mit und 5 Studenten kamen ohne Familien bzw. unverheiratet nach Chisomo. Wir beten, dass Gott sie gebraucht und dass sie das Gelernte in ihrer Gemeindearbeit umsetzen können. (Eine Studentenfrau ist auf dem Bild nicht zu sehen. Sie musste aus beruflichen Gründen früher in die Heimat zurückkehren.)
 
Dann kam der Tag der Graduierungsfeier. Wir sind dankbar, dass der Tag reibungslos verlaufen. Es war wirklich ein schöner Tag. Auf der linken Seite sind die Werkzeugkästen zu sehen, die sich jeder Student selbst gebaut hat.
Nachdem die Spuren der Graduierungsfeier beseitigt waren, stand unser Umzug nach Ubwenzi an. Was ist Ubwenzi? Dazu bald mehr. Mittlerweile sieht es in unserer neuen Wohnung schon sehr wohnlich aus. Danke, wenn ihr weiter an uns denkt - die neue Arbeit, neue Freunde, neue Umgebung,... 
 




Montag, 16. Juni 2014

Reisernte

Nachdem wir kürzlich von der Mais- und Sojaernte berichteten, hier nun ein kleines Update zur Ernte. In den vergangenen zwei Wochen haben wir Reis geerntet. Nachdem der Reis auf dem Feld getrocknet war haben die Studenten ihn mit Sicheln geschnitten, die Frauen haben ihn dann auf einer Plane „gedroschen“, sodass die Körnen von den Halmen abfallen. Danach wurde der Reis geworfelt, um Steinchen und ähnliches zu entfernen. Nun wird er immer wieder in der Sonne ausgelegt, bis er trocken ist und dann in Säcken verpackt und gelagert wird.
Am nächsten Sonntag feiern wir hier in Chisomo den Erntedankgottesdienst. Wir sind sehr dankbar für die vielen Gaben, die Gott uns geschenkt hat. Für viele Malawier ist es keine Frage, dass Gott den Regen schickt, die Pflanzen wachsen lässt und eine gute Ernte schenkt und daher im das Lob gebührt. 

 Auch wir helfen schon mit - Kleine ganz groß!





Kindersegen



Am 18. Mai hatten wir hier in Chisomo einen Gottesdienst mit Kindersegnung.
In diesem Gottesdienst wurden acht Kinder, von Mitarbeitern und auch Studenten, gesegnet und Gottes Schutz anbefohlen.

Es war ein sehr schöner Gottesdienst, in dem auch Josia gesegnet wurde. Es war schön zu sehen, wie Eltern ihre Kinder unter Gottes Schutz stellen wollten und damit auch ein deutliches Zeichen setzten, zu wem dieses Kind gehören soll.

Auf dem Bild sieht man uns mit zwei Mitarbeiterfamilien, deren beiden Töchter beinahe gleich alt sind wie Josia.
Alle drei sind innerhalb eines Monates geboren-ein wahrer Kindersegen hier auf Chisomo!



Pastor Kalombola, der als Koch in Chisomo arbeitet, segnete Josia. Es war ein rundum schöner Tag mit einer schönen Atmosphäre und einem guten Essen.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Ernten ist schön 2.0!



Die Ernte geht weiter.
Nachdem wir vor einigen Wochen Mais geerntet haben, kamen nun die Sojafelder an die Reihe. Nachdem die getrockneten Sojapflanzen von den Feldern entfernt wurden, wurden sie erneut zum Trocknen ausgelegt. Um an die Bohnen zu kommen, wurden die Pflanzen mit Stöcken gedroschen und danach die Bohnen durch worfeln von den Schoten getrennt.
 1,5 Säcke Soya wurden in diesem Jahr geerntet!
Auch der Reis auf den Feldern des Feuchtgebietes wird demnächst geerntet. In manchen Gebieten hat die Ernte schon begonnen.
 
Wir sind Gott sehr dankbar, dass er uns eine gute Ernte geschenkt hat. Auch die Menschen in den Dörfern um Chisomo herum haben recht gut geerntet. Im weiteren Umkreis jedoch war die Maisernte nicht so gut.

Letzte Woche haben wir Mais eingekauft. Der Mais, der hier in Chisomo angebaut wird reicht- auch bei einer guten Ernte- nicht aus, um die Studenten im kommenden Jahr ausreichend mit Essen zu versorgen. So wird jedes Jahr Mais zugekauft. Viele Leute aus der näheren und weiteren Umgebung sind gekommen, um uns einen Teil ihres Maises zu verkaufen.
Zuerst wird der Mais gewogen und dann werden die Verkäufer entsprechend der Menge ausbezahlt.
Einigen über den Preis! Verhandlungen brauchen manchmal Zeit!
Wie ihr unten im Bild sehen könnt, haben wir uns geeinigt.
Hier wird der Mais zur Lagerung vorbereitet.
Josia geht es auch gut. Mittlerweile macht er schon seine ersten Sitzübungen. Er erfreut uns jeden Tag mit seiner Anwesenheit. Sein Lachen zeigt uns, dass er glücklich und gesund ist.