Mittwoch, 25. September 2019

Immer Donnerstags...

Wie versprochen, berichten wir weiter aus dem Kinderheim, das wir mit dem Impact Team mit diversen Programmen unterstützten. Der erste richtige Einsatz fand letzten Freitagnachmittag statt. Es kamen etwa 80 Kinder. Sie waren mit Spannung dabei. 
Kindern wird in Malawi oft nicht soviel Aufmerksamkeit entgegengebracht. Sie spielen oft alleine. Es gibt auch wenig Vereine wie z.B. Musikvereine, Sport Clubs usw. wie es in Deutschland der Fall ist. Kinder werden auch wenig gefördert und sind oft sich selbst überlassen. Die großen Kinder müssen auf ihre jüngeren Geschwister oder Cousinen und Cousins aufpassen.
So freuen sich die Kinder, wenn man mit ihnen spielt, ihnen Aufmerksamkeit entgegen bringt und sie fördert. Die vielen Kinder für ein Spiel zu organisieren, war gar nicht so einfach, aber sie waren mit viel Freude dabei. Große und kleine Kinder spielten aus dem tiefstem Herzen der Fuchs geht rum. Es war schön, die fröhlichen Augen der Kinder zu sehen. Nach den Spielen versammelten wir uns im Versammlungsraum des Kinderheimes, um auf einen geistlichen Impuls in Form eines Anspiels zu hören und um zu singen. Die Kinder lernten auch einen Lernvers aus der Bibel. Einige trauten sich sogar, den Vers vor der Gruppe auswendig aufzusagen. Danach ging ein gelungenes Programm zu Ende. Die Verantwortlichen des Kinderheims bedankten sich sehr für unser Kommen. Auch sie erhalten durch unsere Programme neue Impulse für ihre Arbeit und werden ermutigt.
Ab sofort werden wir jeden Donnerstag dort ein Programm durchführen. 
 Kurzer Impuls nach dem Anspiel.
 Schön, dass viele Kinder kamen.
Gemeinsam ein Lied mit Bewegungen einstudieren.
Ein Bild unseres letzten Besuches im Nationalpark.

Donnerstag, 12. September 2019

Es geht los...

Die Impactler sind da - motivierte, tolle junge Leute, die sich auf ihren Einsatz freuen. Das wurde schon in den ersten Tagen deutlich. Natürlich brauchen sie jetzt erstmal Zeit, hier in Malawi anzukommen. Wir helfen ihnen dabei. Wo kann man einkaufen? Was sind empfehlenswerte Produkte? Welche Produkte sind lokale Produkte? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sie sich. So führen wir sie durch die Stadt und zeigen ihnen Läden, Märkte etc. 
Es war uns zudem wichtig, zwei Malawier - einen Pastor und den Vorsitzenden einer Jugendorganisation in Malawi einzuladen und etwas über Land, Leute und geistliches Leben in Malawi zu erzählen. Es ist uns wichtig, das Team kulturell etwas zu sensibilisieren, auch wenn sie nur drei Monate hier sein werden. Das ist z.B. hilfreich um Andachten und Zeugnisse vorzubereiten.
Heute haben wir das Waisenhaus, von welchem wir im letzten Beitrag berichtet haben, besucht. Die Verantwortlichen des Waisenhauses stellten uns ihre Arbeit vor. Außerdem machten wir einen ausführlichen Rundgang. Das Waisenhaus hat auch eine Mühle. Diese Mühle hilft, einen Teil der Betriebskosten zu decken. Nach der interessanten Führung beteten wir noch für das Projekt, die Waisenkinder und die Mitarbeiter. Nächsten Freitag geht es los. Das Impact Team wird die Mitarbeiter des Waisenhauses einen Tag in der Woche mit einem geistlichen Programm und Spiele unterstützen. Wir sind gespannt auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Waisenhauses und die Kinder - mit ihnen über Jesus und die Bibel zu sprechen oder einfach nur zu spielen. Wir hoffen, dass wir gute Beziehungen zu den Kindern aufbauen können und dass unsere Programm eine Auswirkung auf ihr (zukünftiges) Leben haben wird.
Nächte Woche gibt es mehr Bilder und einen weiteren Bericht.

Freitag, 9. August 2019

Besprechung mit "Memo"

Vor ein paar Tagen hatte ich eine Besprechung mit dem Managment eines Waisenhauses. In jenem Waisenhaus werden wir uns mit dem "Impact Team" einbringen. Das Impact Team besteht aus 6 jungen Leuten, die sich drei Monate hier in Malawi in verschiedenen Bereichen einbringen werden.
Zu den Aufgaben im Waisenhaus gehören z.B. Nachhilfeunterricht sowie biblische Geschichten und Spiele. 
Die Besprechung war um 14 Uhr geplant. Als ich dort ankam, hieß es: "Karibu, Nsima!"  
Das heißt soviel wie: "Greif zu! Das Essen ist fertig. Sei herzlich willkommen, mit zu essen!"
"Nsima" ist vergleichbar mit Maisbrei, die Leibspeise der Malawier.
Das Angebot nahm ich gerne an. Gemeinsam zu essen ist etwas ganz besonderes in Malawi.
Eine Einladung zum Essen, lehnt man nur in den seltesten Fällen ab.
Aber jetzt zum zweiten Wort in der Überschrift. Was bedeutet "Memo".
Wenn Leute zusammen arbeiten z.B. auf einer Baustelle, im Büro usw., dann legen sie Geld zusammen, um gemeinsam zu kochen und zu essen. Derjenige, der kein Geld gegeben hat, isst nicht mit. Das wird hier "MEMO" genannt. Als Gast wurde ich so eingeladen.
Nach dem Essen konnten wir die letzten Details im Blick auf unsere Zusammenarbeit besprechen.
Während der Besprechung merkte ich, dass durch das gemeinsame Essen, unsere Beziehung gewachsen ist. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und dass wir Kindern etwas von Gott und seinem Wort weitergeben dürfen. Keine leeren Worte oder einfache Geschichte, sondern eine Botschaft, die in alles Ewigkeit gültig ist. Mehr Bilder und Erlebnisse im Waißenhaues folgen im September.

 Nisma mit Fischen
 Vor dem Essen werden die Hände gewaschen
 Fische mit Tomatensoße
Nach dem Gebet darf jeder zugreifen

Sonntag, 30. Juni 2019

Anspiel und Gottes Wort

Es ist für uns eine Freude sonntags unterwegs zu sein, um verschiedene Kirchen zu besuchen. Besonders schön ist es, wenn man die Menschen schon kennt. Wenn man sieht, wie sie ihre Arbeit tun und wie sie von ganzem Herzen bei der Sache sind. Wie sie um das gesitliche Leben der Gemeinde besorgt sind und wie sie sich wünschen, dass Menschen neue Hoffnung finden in Jesus Christus.
Einer dieser Menschen, den wir schätzen, ist Herr Saidi. Wir kennen ihn schon einige Jahre. Er war auch einer der Studenten in Chisomo, als wir dort Verantwortliche waren. Herr Saidi hat eine ganz besondere Gabe. Er versteht es, biblische Botschaften in Anspiele zu verpacken. Mit seinem Humor schafft er es, auch kritische und herrausfordernde Wahrheiten weiterzugeben. Die Zuhörer sind meist voll dabei und geben während des Anspiels zustimmende Kommentare. 
So war es auch heute der Fall. Herr Saidi möchte, dass Menschen erkennen, dass das ewige Leben ein Geschenk ist,das bei Gott auf uns wartet. Außerdem wünscht er sich, dass die Zuhörer seiner Anpiele erkennen, dass wir aufgrund dieses großartigen Geschenkes hier auf der Erde ein Leben leben sollen, das Gott gefällt.
Wir beten, dass Gott Herr Saidi gebraucht, damit noch mehr Menschen die bilische Botschaft verstehen und das Geschenk des ewigen Lebens für sich in Anspruch nehmen.
 Herr Saidi beim Anspiel
Seit Sept 2018 unser Zuhause - Zomba am Fuße des Zomba Plateau (2087m)

Mittwoch, 29. Mai 2019

Ein starkes Team!

Sieben junge Leute haben uns kürzlich besucht. Ein teil der Jüngerschaftsschule "FTS" aus Liebenzell. Motiviert und gut vorbereitet kamen sie Anfang April in Malawi an. Tobias hatte einige Einsätze im Vorfeld vorbereitet. So ging es gleich los mit einer Jugendkonferenz einer Studentenvereinigung bei der wir einen Sportnachmittag durchführten. Zwei Nachmittage die Woche gestaltete die Gruppe ein Kinderprogramm in einem Waisenhaus. Außderm halfen wir bei einer weiteren Jugendkonderenz mit und führten weitere Einsätze in zwei Gefängnissen und im Ubwenzi Projekt durch. Wir sind sehr dankbar für das Gelingen und Bewahrung auf den Fahrten
Und wir freuen uns auf die nächsten Gruppe, die sich im September für drei Monate in Malawi einbringt.
 Bei einem Schuleinsatz
 Kidsclub - Dorfentwicklungsprojekt Ubwenzi
 Spieleabend bei einer Jugendkonferenz
 Sportnachmittag bei einer weiteren Jugendkonferenz
Zeugnis beim Besuch einer Dorfkirche

Donnerstag, 14. März 2019

Grundlagen legen, geistlich wachsen, Einheit formen

Es ist uns ein persönliches Anliegen, im Glauben zu wachsen. Stillstand ist immer Rückschritt. Wir sind dankbar, wenn uns andere helfen, als Persönlichkeit aber auch geistlich zu reifen.
Auch ist es uns ein Anliegen, anderen zu helfen vorwärts zu kommen. Der Bischof unserer Partnerkirche hat dasselbe Anliegen. Das ist natürlich auch seine Aufgabe als Leiter. Aber er hat das Anliegen auch im Herzen. Das macht einen Unterschied. Tobias war nun schon auf seiner zweiten Reise mit ihm unterwegs, damit Menschen im Glauben wachsen und Leiter für ihren Dienst ausgerüstet werden.
Am letzten Wochenende waren die Beiden mit weiteren Kirchenleitern in Gemeinden unterwegs. Wir hatten gute Gespräche und segensreiche Einheiten. Es ist enrom zu sehen, wie das gemeinsame Arbeiten und der Austausch über Gottes Wort verändert und Einheit formt.
Es war schön zu hören, wie die Gemeindeleiter und die Mitglieder ihre Dankbarkeit über die Einheiten zum Ausdruck brachten. Tobias hat im Nachhinein eine Whatsapp bekommen mit den Worten: 
"Wir empfinden große Wertschätzung für die Mühe, die Hingabe, sowie die Investition in das Reich Gottes, die unsere Gemeinde erleben durfte. Wir möchten auch in Zukunft, solche Programme als Gemeinde unterstützen, da wir sehr von den Tagen als Gemeinde profitiert haben." 
Danke für alle Gebete!
 Bischof Mfungwe (Evangelical Baptist Church of Malawi)
Abschlußgottesdienst am Sonntag

Montag, 28. Januar 2019

Das Wiedersehen!

Wenn wir sonntags zu Kirchenbesuchen unterwegs sind, treffen wir meistens auf Menschen, denen wir noch nie begegnet sind oder die wir nicht so gut kennen. Letzten Sonntag traffen wir jedoch auf einen Mann, mit dem wir ein ganzes Jahr zusammen gelebt haben. Er war einer unserer Stundeten als wir 2013/14 für die Bibelschule Chisomo verantwortlich waren. Das Wiedersehen brachte viele schöne Erinnerungen zurück.
Der Name des Studenten ist James Mussa. Wir unterhielten uns über das Jahr an der Bibelschule. Gerne erinnert er sich an die Zeit zurück und ist dankbar für das, was er lernen durfte.
Für uns ist es schön zu sehen, wie er sich in der Gemeindearbeit einbringt. Mittlerweile ist er für eine Gemeinde zuständig und wurde zum Pastor ordiniert. Außerdem macht er eine theologische Weiterbildung. 
Danke, wenn ihr für Pastor Mussa, seine Familie und seine Gemeinde betet, dass Menschen zum Glauben finden und Menschen im Glauben wachsen. Christen in Malawi sind immer wieder angefochten. Zauberei und Zauberdoktoren gehören in Malawi zum Alltag. Das fordert die Gemeinden ganz schön heraus. Betet mit, dass Menschen frei werden.
 James Mussa (hintere Reihe, links neben Tobias)

Hier als Student in Chisomo (Hintere Reihe, dritter von rechts)