Sonntag, 25. November 2018

Die besinnliche Adventszeit!

 Auf dem Weg zur Kirche
 
 Angekommen - die Brücke war stabil genug
 
Freut ihr euch auf Weihnachten? Da haben wir keine Zweifel! Oder wir nehmen es zumindest mal an. Weihnachten ist für uns als Familie immer etwas Besonderes - ob wir in Deutschland sind oder in Malawi, ob es eine hecktische Zeit ist oder nicht,... Die Weihnachtstage genießen wir sehr!
Wie sieht es mit der Adventszeit aus? Die ist bei uns immer hektisch. Zur Ruhe kommen wir in jenen Wochen nicht. Aber eigentlich soll die Adventszeit doch wirklich wertvoll sein - sich auf das Kommen Jesu vorzubereiten. Das größte Ereignis der Weltgeschichte neu zu durchdenken und darüber zu staunen.
Auch hier in Malawi haben wir erlebt, dass die Adventszeit wenig beachtet wird. Es gibt auch einen großen Spagat zwischen Stadt und Dorf. In der Stadt sind in den großen Läden Weihnachtslieder zu hören und Weihnachtsdeko zu sehen.
Im Dorf ist die Hauptsache eher, eine gutes Essen für das Weihnachtsfest am 25.12. zu haben. Alles andere ist eher Nebensachen - was natürlich auch mit der Armut auf dem Dorf im Zusammenhang steht.
Gestern war Tobias mit einem ehemaligen Studenten des Chisomo Zentrums unterwegs. Sein Name ist Muyeso Saidi. Saidi bringt sich in seiner Kirche ein. Er ist im Gemeindeleben sehr aktiv. Seine besondere Gabe ist es, Theaterstücke zu schreiben und aufzuführen. Saidi wird hin und wieder von anderen Kirchen eingeladen, um dort ein Theaterstück vorzutragen. In seinen Aufführungen sind biblische Botschaften verpackt.
So war es auch gestern. Tobias durfte die Predigt halten. Da wir als Familie bemerkt haben, wie die Adventszeit bei uns oft in der Hektik des Alltags versinkt, war es Tobias wichtig, in der Predigt Vorfreude auf diese besondern Wochen zu wecken.
Danke für alle Gebete! Wir wünschen uns, dass Gott Predigten, Gespräche usw. gebraucht, damit Menschen in der Beziehung zu Jesus gestärkt werden.

 Saidi im blauen Arbeitsmantel beim Anspiel
 Die Leute sind gespannt beim Theaterstück dabei

 Der Jugendchor kommt durch den Mittelgang singend in die Kirche! 
Die Instrumente - Geniale Töne!
Rechts sieht man Coladeckel auf Drähten und ein Teil einer Fahrradklingel!

Dienstag, 30. Oktober 2018

Es wird schön!

Die Familie Volz hat schon gewaltig vorgearbeitet. Das Impact Haus ist fast fertig. Es fehlt nur noch die Einrichtung und Kleinigkeiten wie z.B. die Waschbecken und die Vorhänge.
Ach ja, die Küche fehlt auch noch. Wir haben schon Angebote eingeholt. Vielleicht kann sie bis Ende November montiert werden.
Auch ums Haus herum wird noch gearbeitet. Wir bauen gerade noch eine Stützmauer. Und es werden noch Stellplätze für zwei Autos vorbereitet. Es ist schön zu sehen, wie die Arbeiten voran gehen. 
Aber nicht nur die Arbeiten für die Unterkunft laufen auf Hochtouren, sondern auch die Planungen für die Einsatzmöglichkeiten. Tobias ist z.B. in den nächsten Tagen zu weiteren Gesprächen in einer Universität ganz in unserer Nähe. Dort gibt es einige passende Gruppen und Kreise, in denen sich die Impactler einbringen könnten. Wir sind gespannt, welche weiteren Türen Gott öffnet. 
Danke, wenn ihr weiter für ein segensreiches und gewinnbringendes Programm, sowohl für die Impactler, als auch für die potenziellen Projekte und Einsätze betet.
 Bau der Stützmauer
 Hier entsteht eine Parkfläche
Kleiner Blick in eins der Zimmer

Sonntag, 23. September 2018

Von Anderen lernen! Gemeinden ermutigen! Leben teilen!

Mittlerweile haben wir uns gut in Zomba eingelebt. Wir haben sehr viel Freude an unserer neuen Aufgabe. Es gibt viel zu tun. Für 2019 haben wir zwei Impact Teams geplant. Jetzt suchen wir gute Einsatzmöglickeiten, in denen sich die Teilnehmer in ihrem dreimonatigen Aufenthalt einbringen können. Tobias hat einige Besprechungen und lernt dadurch neue Projekte, Arbeiten und Menschen rundum Zomba kennen. Es ist auch für ihn eine Horizonterweiterung, zu sehen was andere Organisationen tun und welche Ansätze und Ziele sie haben. Ein paar interesante Projekte waren schon darunter. Es ist eine spannende Zeit und wir sind gespannt, wie das Programm letztlich aussehen wird.
Sonntags besuchen wir verschiedene Gottesdienste. Letzten Sontag wurde Tobias in einer Gemeinde zum Predigen eingeladen. Gestern wurde er in einer anderen Gemeinde angefragt, eine Kindersegnung zu übernehmen, da der Pastor kurzfristig erkrankte.
Nachdem Gottesdienst hatten wir noch die Möglichkeit zum netten Austausch beim Mittagessen mit Freunden.
Danke fürs an uns Denken - für Bewahrung auf Fahrten, für alle Vorbereitungen und für Führung bei allen Gesprächen.

Montag, 10. September 2018

Neuer Ort! Neue Aufgabe!

Seit unserem Heimataufenthalt haben wir nun zwei Jahre das Dorfentwicklungsprojekt Ubwenzi geleitet. Es war für uns eine "herausfordernde" aber auch schöne Zeit. Wir sind dankbar für alle guten Erfahrungen, die wir sammeln durften. Von einigen Erlebnisse durften wir euch hier im Blog berichten. 
Die Zeit im Dorfentwicklungsprojekt ist in diesem Sommer für uns zu Ende gegangen und wir dürfen einer neuen Aufgabe in Zomba nachgehen.
Natürlich ist ein Abschied immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge verbunden. Freundschaften sind gewachsen und man verlässt einen Ort, der zu einem Stück Heimat geworden ist. Was uns tröstet, ist, dass wir nicht ganz weg sind und dass wir hier und da mal wieder nach Ubwenzi zurückkehren können. Ende September machen wir uns noch einmal auf nach Ubwenzi. Dort findet dann die offizielle Übergabe statt. Es werden die Dorfverantwortlichen, unsere Kollegen, unsere einheimischen Mitarbeiter, verschiedene Pastoren und das Ubwenzi- Komitee anwesend sein.
Trotz des Wechsels freuen wir uns auf unsere neue Aufgabe, von der wir euch hier auf dem Blog berichten werden. 
Zunächst mal ein paar Worte zu unserem Wohnort. Unser neues Zuhause ist in Zomba. Zomba war bis 1974 die Hauptstadt Malawis und hat etwa 90.000 Einwohner. Hier haben wir auch eine Schule für Josia gefunden. Josia geht in der Sir Harry Johnston Schule in die Vorschulklasse. Er freut sich jeden Tag aufs Neue und lernt gerne. Das freut uns sehr!
Ein großer Dank an alle, die in den letzten Wochen bei allem Wechsel an uns gedacht haben!

 Von unseren einheimischen Mitarbeitern haben wir schon einmal in kleinem Rahmen Abschied genommen. Es wurde auch für uns gegbetet. Diese Gebete haben unser Herzen bewegt.
 
 Josia in seiner Schuluniform!
Unser neues Zuhause!

Samstag, 10. März 2018

Motiviert zum Weitermachen

Im Ubwenzi Projekt haben wir viele Möglichkeiten Menschen zu helfen. Menschen werden im geistlichen Leben geholfen und seelsorgerlich betreut. Gemeindeleiter und Pastoren werden für ihren Dienst ausgerüstet.

Wir wollen aber bewusst nicht nur in geistlichen Bereichen arbeiten, sondern den Menschen ganzheitlich helfen. So konnten wir seit Bestehen des Projektes auch  in verschiedener Form in die politische Gemeinde hinein wirken. Wichtige Punkte sind für uns z.B. Wasser, Gesundheit und Bäume. Bäume sind nicht nur wertvoll, um Feuer für eine Kochstelle zu haben, sondern auch für die Natur an sich.

Um auf diese Notwendigkeit hinzuweisen, wurde in den letzten Jahren viel Zeit investiert. 

Jahr für Jahr werden jedoch viele Bäume gefällt. Das Holz wird nicht nur zum Kochen verwendet. Manche Leute in unserem  Gebiet stellen auch viel Holzkohle her und transportieren es in die Stadt, um es dort zu verkaufen.

In diesem Jahr sehen wir jedoch die Früchte unserer Bemühungen. Drei Orte haben aus Eigeninitiative begonnen, mehrere hundert Bäume zu pflanzen. Das freut uns sehr. Ein Ort hat einen Berg sogar als Naturschutzgebiet erklärt. Niemand darf dort Bäume fällen. Das freut uns sehr und motiviert uns zum Weitermachen, auch wenn  die Früchte auch erst nach Jahren sichtbar werden.