Montag, 10. März 2014

Schöner Empfang!

So schnell geht’s! Jetzt sind wir schon wieder eine Woche in Malawi und
schon ist viel passiert.
Als wir am Montag in Malawi ankamen, suchten wir vergeblich nach unseren Koffern. Diese hatten nämlich in Amsterdam genächtigt. Eigentlich wollten wir so schnell wie möglich nach Chisomo fahren, doch die Koffer machten uns einen Strich durch die Rechnung. Somit durften wir zwei Tage im städtischen Zomba bei unseren Kollegen bleiben, bis das Gepäck kam. Als am Mittwoch zumindest vier der fünf Koffer da waren, machten wir uns auf den Weg nach Hause in den Busch. Dort angekommen, wurden wir schön empfangen. Unsere Mitarbeiter kamen am gleichen Abend noch vorbei, um uns zu begrüßen und für uns zu beten. Das tat uns sehr gut. Wir freuen uns wieder zurück zu sein. Chisomo ist einfach zu einem Stück Heimat für uns geworden.
Jeden Tag kommen Freunde und Nachbarn vorbei und wollen Josia besuchen. Die Meisten bringen auch ein Geschenk mit. Dazu gehören Kürbis, Maiskolben, und anderes Gemüse.

Während wir in Deutschland waren, blieb die Arbeit nicht stehen. Unser Teamleiter kam drei bis vier Tage die Woche nach Chisomo, um die Geschicke zu leiten. Außerdem haben unsere Mitarbeiter sehr viel Verantwortung übernommen. Dafür sind wir ihnen sehr dankbar.
Hier ein paar Bilder aus der Werkstatt:

Die Studenten schmieden ihre eigenen Werkzeuge. Oben im Bild wird das Feuer für das Schmieden der Werkzeuge auf die richtige Temperatur gebracht und unten im Bild werden Stemmeisen geschmiedet.

In diesen beiden Bildern werden Sägeblätter hergestellt. Die Studenten sind sehr fleißig und wollen viel lernen. Sie geben sich sehr viel Mühe beim Herstellen der Werkzeuge.

Montag, 17. Februar 2014

Endlich da!


Endlich ist er da!
Wir freuen uns über die Geburt unseres Sohnes Josia Lonjezo (Versprechen).
Er kam am 07.02. in Freiburg zur Welt.
Wir sind Gott sehr dankbar, dass es ihm gut geht und er Sarah und Josia während der Schwangerschaft und der Geburt bewahrt hat.
Nun genießen wir die Zeit in Ihringen, bevor wir Anfang März wieder nach Malawi zurück gehen.
Hier ein Bild von unserem kleinen Wonneproppen.

Hallo Leute!
Ich bin Josia. Ich war bei meiner Geburt 3185 g schwer, 52 cm lang und mein Kopfumpfang war 35 cm.

Und die Uroma freut sich auch sehr über mich. Ich bin ihr erster Urenkel!

Freitag, 31. Januar 2014

Auf dem Weg nach Deutschland!

Vielen ist es wahrscheinlich schon bekannt. Wir erwarten Nachwuchs. Sarah ist ja schon seit Ende November in Deutschland. Wenn der Gynäkologe richtig gerechnet hat, dann ist es bald soweit. Deshalb ist es jetzt auch für mich an der Zeit, nach Deutschland zu kommen, um meine Frau zu unterstützen. In wenigen Minuten steige ich in den Flieger.

Es war nicht einfach, die Arbeit, unsere Mitarbeiter und die Studenten zurück zu lassen, aber wir werden ja bald zurückkehren. Dann voraussichtlich zu Dritt.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Regen im rechten Maß!


Momentan befindet sich das Land Malawi in der Regenzeit. Viele Malawier sind auf ihren Feldern beschäftigt. In dieser Regenzeit kam der Regen sehr spät. Bei uns in Chisomo z.B. haben wir, im Vergleich zum letzen Jahr, eine Woche später gesät. Dennoch sind wir über das bisherige Wachstum der Mais und Soja Pflanzen sehr dankbar. Der Regen kam bei uns immer im rechten Maß und zur richtigen Zeitpunkt. Im Gegensatz zu anderen Gegenden in Malawi haben wir viel Grund zum Danken. In anderen Gebieten hat der Regen die kleinen Pflanzen weggeschwemmt oder der Regen blieb aus und das Gesäte trocknete aus. Die Saat musste dort neu ausgesät werden.
Aktuell sind die Studenen gerade auf dem Reisfeld beschäftigt. Der Regen hat das Feuchtgebiet reichlich mit Wasser gefüllt, so dass die Reispflanzen, die in einem separaten Beet hochgezogen wurden, nun verpflanzt werden können. Wenn alles gut geht, können wir die Reisfelder bis Ende der Woche fertig stellen. Das wäre ein toller Erfolg.
Danke, wenn ihr mit an uns denkt, für Gelingen, ausreichende Kräfte und das richtige Regenwetter!
Denkt auch mit an die Menschen in anderen Gebieten, die zu viel oder auch zu wenig Regen erhalten haben. Auch ihnen wünschen wir eine gute Ernte.

Hier zwei Bilder aus einem anderen Gebiet nach einem heftigen Regenguss:





Bilder von unseren Maisfeldern in Chisomo




Montag, 16. Dezember 2013

Dankbarkeit und Weihnachtsgrüße!

Ein paar Worte der Dankbarkeit möchten wir mit diesen Zeilen zum Ausdruck bringen. Wir sind dankbar, dass ihr immer mal wieder auf unserem Blog vorbeischaut und vor allem dass ihr uns so treu unterstützt.
Unsere Dankbarkeit der ersten Monate in der Chisomo-Leitung ist groß. Vor allem, weil wir erleben durften, wie Gott uns gebraucht und gestärkt hat. Er hat uns mit der nötigen Kraft ausgerüstet, um Herausforderungen zu bewältigen. Zudem durften wir noch einmal Vieles lernen. Es gibt viele Gründe, unsere Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen. Die letzten Monate waren nicht immer leicht, aber Gott hat Gelingen geschenkt.

Hier ein paar Sätze unserer Studenten, die uns ermutigt haben:

Herr Gowelo meinte, nachdem er sich als Klassenbester wiederfand: "Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass ich so gute Ergebnisse erzielen werde. Ich bin völlig überrascht. Das ist ein Geschenk Gottes und dafür bin ich Ihm sehr dankbar. Für mich ist es vor allem ein Wunder, da mein Einladungsschreiben bei einem Pastor liegengeblieben war und ich daher relativ spät die Reise nach Chisomo vorbereiten konnte. 
Jetzt habe ich das Vorrecht, viel über Gott, Jesus und die Bibel zu lernen." 

Herr Bomani meinte: "Ich habe zuhause ein kleines Geschäft. Als ich von unseren Gemeindeältesten vorgeschlagen wurde, nach Chisomo gesandt zu werden, wollte ich eigentlich gar nicht zustimmen. Mein Geschäft für ein Jahr aufzugeben fiel mir nicht leicht. Im Nachhinein bin ich sehr dankbar, weil ich hier in Chisomo viel lerne.
Zudem ist mir in den Unterrichtsstunden aufgefallen, dass das, was ich in der Vergangenheit gepredigt habe, nicht immer mit der Bibel übereingestimmt hat oder dass ich Texte nicht richtig verstanden habe. Daher möchte ich die Bibel besser kennen lernen, um Gottes Wort richtig weitergeben zu können."   

Herr Wyson erzählte in seinem Zeugnis: "Ich gehe schon viele Jahre in die Kirche und habe so manches über Jesus gehört. Aber erst hier in Chisomo habe ich angefangen, Jesus Christus richtig kennen zu lernen."

Wir wünschen euch ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen gutes neues Jahr!
Sarah und Tobias

Sonntag, 24. November 2013

Chisomo Gottesdienst mit Verabschiedung

Heute fand der zweite Chisomo-Gottesdienst in diesem Schuljahr statt. Wieder einmal war das Programm reichlich gefüllt. Die verschiedenen Gruppen und Kreise trugen ihre Beiträge vor, so hörten wir den Frauenchor, sahen Anspiele und wurden durch Zeugnisse gestärkt.
Hier ein paar Studenten, die ein Anspiel vorbereitet hatten. Sie versuchen oft das Gelernte in Anspielen wieder zu geben. Das hilft uns, zu sehen, ob sie die Unterrichtseinheiten richtig verstanden haben. Im letzten Chisomo-Gottesdienst hatten sie z.B. die Lernverse, die sie zur Prüfung lernen mussten, in ein Anspiel eingebaut. Das zeigt, dass einige der Studenten sehr kreativ sind.
Nicht nur die Großen sondern auch die Kleinen zeigten ihr schauspielerisches Talent. Einige Jungs der Chisomo-Mitarbeiter trugen gemeinsam mit einem Student ein Anspiel vor. Sie spielten das Gleichnis der "anvertrauten Pfunde" nach und vermittelten uns damit eine lehrreiche Botschaft.

Pastor Kalombola, der als Koch in Chisomo arbeitet, hielt die Predigt. Er malte uns die Szene vor Augen als das Volk Israel vor dem Roten Meer stand. Es ist wahr, Gott kann in aussichtslosen Situationen Großes tun.
Außerdem verabschiedeten wir Rudi, der fast drei Monate mit uns in Chisomo gelebt und gearbeitet hat. Es war eine geniale Zeit mit ihm. Wir alle haben von ihm profitieren dürfen. Er war viele Jahre als Missionar tätig und hat viele Erfahrungen in verschieden Ländern machen dürfen. Rudi hat uns mit dem Wort Gottes gestärkt. Er hat geschweißt, gestrichen, geschreinert, repariert und vieles mehr.
Wir überreichten im ein Geschenk und eine Karte auf der alle Mitarbeiter und Studenten unterschrieben haben. Uns war es wichtig, ihm unsere Dankbarkeit für seinen Einsatz zum Ausdruck zu bringen.
Nächste Woche geht nun sein Flug. Wir wünschen ihm alles Gute und Gottes Segen.

Montag, 11. November 2013

Spuren hinterlassen


Spuren hinterlassen - das ist ein Wunsch eines jeden, der von Jesus weitererzählt. Seine Worte sind nicht nur langweilige alte Sprüche, sondern sie sind kraftvoll und verändern Leben, ermutigen, spenden Trost und erfüllen mit Freude. Seine Worte hinterlassen Spuren.
Solche Spuren haben das diesjährige Impact-Team in Chisomo hinterlassen. Mit den drei jungen Männern und den vier jungen Frauen hatten wir eine geniale Zeit. Das Kommen des Impact-Teams war ein Segen. Sie haben unterrichtet, gepredigt, aus ihrem Leben berichtet, im Kidsclub mitgeholfen, praktisch gearbeitet und einiges über Malawi gelernt.
Wir danken Gott für die segensvolle Zeit.
Hier ein paar Bilder von den letzten Tagen:

 
 Das Impact-Team Malawi 2013

Kopfarbeit mal anders

Nsima kochen muss gelernt sein

Auf dem Weg zu einem Kirchenbesuch - diesmal mit dem Impact-Team dabei.

Ein Impactler beim Predigen

 
Nach drei Stunden Gottesdienst war der Hunger groß.