Wir kommen nach Deutschland. Für ein Jahr. Malawi liegt schon hinter uns. Wir sitzen in Nairobi im Flieger Richtung Amsterdam. Auch wenn es sich etwas komisch anfühlt, Malawi für ein Jahr zu verlassen, freuen wir uns auf Freunde und Verwandte. Glücklicherweise hat Josia seinen eigenen Platz bekommen.
Freitag, 29. Mai 2015
Donnerstag, 30. April 2015
Predigen? Wie macht man das?
Predigen? Wie macht man das? Das
ist eine gute Frage. Seit gestern läuft in Ubwenzi ein Seminar zum Thema:
"Predigtvorbereitung und -durchführung". 11 Leihenprediger
verschiedenster Konfessionen kamen, um an den Einheiten teilzunehmen. Wir
hatten einen guten Start und hoffen, dass die Teilnehmer weiterhin gut dabei
sind. Es ist schön, vor interessierten Leuten zustehen und ihnen in ihrer
Aufgabe weiterhelfen zu können.
Jeder musste im Vorfeld eine
Predigt vorbereiten und darf seine Predigt halten. Danach wird sie nachbesprochen.
Ein Teilnehmer brachte seine Dankbarkeit zum Ausdruck indem er sagte: "Ich bin sehr dankbar für das Seminar. Für einen solchen Unterricht müsste ich sehr weit fahren und müsste sehr viel Geld aufbringen. Hier in Ubwenzi bekommen ich es quasi vor der Haustüre."
Ein Teilnehmer brachte seine Dankbarkeit zum Ausdruck indem er sagte: "Ich bin sehr dankbar für das Seminar. Für einen solchen Unterricht müsste ich sehr weit fahren und müsste sehr viel Geld aufbringen. Hier in Ubwenzi bekommen ich es quasi vor der Haustüre."
Sonntag, 26. April 2015
Vielen Dank an den VFR Ihringen
Vorletzte Woche fand wieder einmal ein Fußballturnier, das von
uns organisiert wurde, statt.
Es gab viele Tore, Fallrückzieher, Kopfbälle, Torjubel aber
auch Tränen. Es wurde um jeden Ball gekämpft. Die sieben Mannschaften waren
voll motiviert. Wir sind dankbar für den Turnierverlauf. Natürlich war das
Verlieren für manche Teams nicht einfach zu verdauen, aber das gehört beim
Fußball Spielen dazu.
Auch in diesem Jahr gab es vor jedem Spiel einen kurzen
geistlichen Impuls. Somit konnten viele junge Leute etwas von Gott, Jesus und
den Himmel hören. Wir beten, dass Gott
weiter in den Herzen der Menschen wirkt. Jeder Mensch hat die Freiheit, das
Angebot Gottes anzunehmen. Gott ist es, der zu Menschen spricht und Leben
verändert.
Ganz besonders möchten wir dem VFR Ihringen für die Trikots,
die Fußballschuhe und die Bälle danken. Eurer Beitrag hat das Turnier zu
einem genialen Event gemacht.
Vielen Dank für eure Anstrengung und eure Motivation.
Im Namen der ganzen Dorfgemeinschaft "Chilonga"
ein herzliches Dankeschön.
Es wurde um jeden Ball gekämpft.
Letzte Anweisungen an die Schiris.
Der Preis!
Die Impulse!
Der Sieger!
Montag, 30. März 2015
500 Kinder, 30 Krautköpfe und EINE Geschichte
Am vergangenen Samstag freuten sich etwa 500 Kinder aus
unserem Nachbarort, dass wir nun endlich auch bei ihnen einen Kindertag
veranstalteten. Morgens um neun ging es los. Horden von größeren und kleineren
Kindern strömten zum Veranstaltungsplatz. Auch einige ihrer Eltern und der
Dorfhäuptling waren schon gespannt, was der Tag so bringen würde.
Mit einigen Liedern ging es los, gefolgt von einem Anspiel
zur Geschichte "des verlorenen Sohnes". Danach wurden die Kinder in
Altersgruppen aufgeteilt und ihnen die Geschichte noch einmal altersgerecht erzählt,
mit ihnen gesungen und gespielt. Es wurde erklärt, dass auch wir Menschen ein
Zuhause bei unserem himmlischen Vater haben, zudem wir immer wieder
zurückkehren dürfen und der uns mit offenen Armen empfängt. So wie der Sohn zum
Vater zurückkehrte und wieder angenommen wurde.
Während die Kinder in ihren Gruppen waren, gab es auch Mittagessen.
Die Frauen in der Küche hatten großartige Arbeit geleistet und Kraut, Bohnen
und Reis für so viele Kinder gekocht! Obwohl es viele hungrige Münder zu füllen
galt, lief es ganz geregelt ab. Nach und nach wurde jede Gruppe gerufen und
bekam ihr Essen. So oder so ähnlich stelle ich mir die Speisung der 5000 vor.
Danach gab es noch ein bisschen Spiel und Spaß in den Gruppen bevor sich alle
wieder zur Abschlussveranstaltung trafen. Zum Abschluss gab es noch für jedes
Kind Kekse und Sobo (ein Sirup Getränk). Danach machten sich die Kinder wieder
fröhlich und mit strahlenden Augen auf den Nachhauseweg. Bitte betet mit uns,
dass viele der Kinder begonnen haben zu verstehen, dass Gott unser guter Vater
ist und er eine Beziehung zu uns haben möchte.
Kulturell ganz wichtig - die Rede des Häuptlings! Der Häuptling hatte das erste und das letzte Wort. Er hat sich sehr bedankt und war ganz stolz, dass der Kindertag zum ersten Mal in seinem Dorf stattfand.
Beim Lieder Singen.
Das Anspiel: der Vater hält Ausschau nach seinem (verlorenen) Sohn
Das Essen der ersten Gruppe - 500 Kinder zu bekochen ist eine Meisterleistung
Es ist uns gelungen und es hat wohl geschmeckt!
Und das Spielen machte auch Spaß!
Dienstag, 24. März 2015
Maisverkauf
In Ubwenzi wird es nicht langweilig. Das haben wir schon gemerkt. Es gäbe von so vielen Ereignissen zu berichten. Über eins davon möchten wir heute schreiben.
In den letzten Wochen hatten wir z.B. an vier Tagen einen Maisverkauf in Ubwenzi. Momentan befinden wir uns wieder in der Zeit, in der in vielen Haushalten der Mais ausgeht. Die Ernte wird erst Ende April bzw Anfang Mai sein. Viele Malawier müssen Mais nachkaufen. Dieser wird jedoch, wie fast in jedem Jahr bis der neue Mais geerntet wird, immer teurer.
Deshalb wurde in Ubwenzi vor einigen Jahren eine sogenannte "Kornkammer" aufgebaut. Nach der Ernte kaufen wir Mais auf, den wir im Januar und Februar mit etwas Aufschlag durch Lagerkosten wieder verkaufen. Durch die Einnahme wird im folge Jahr die "Kornkammer" wieder mit Mais gefüllt. Das hilft vielen Leuten in unserer Umgebung durch die Monate vor der Ernte durch zu kommen. Viele Malawier sind sehr dankbar für diese Einrichtung.
Die Organisation liegt in den Händen eines Komitees aus dem Dorf. In Ubwenzi haben wir den Ansatz, als Missionare nur die Rolle des Ratgebers zu sein. Wir wollen Malawier in die Verantwortung nehmen und unser Anliegen zu ihrer Sache machen.
Gemeinsam mit dem Komitee und den Häuptlingen, der Dörfer mit denen wir zusammenarbeiten, setzen wir uns vor dem Maisverkauf zusammen, um u.a. folgende Punkte zu besprechen.
Wer darf Mais kaufen? Für wie viel Geld wird der Mais verkauft, damit die Kornkammer auch in Zukunft weitergeführt werden kann? Wann startet der Verkauf? Gibt es ein besonderes Programm für Witwen und altersschwache Menschen?Wir sind sehr dankbar, dass alle diesjährigen Sitzung gut verlaufen sind und dass man sich in den wesentlichen Punkten einigen konnte.
Hier einer der Impactler vor der "Kornkammer"!
Wir haben uns auch sehr über den Besuch von Sarah's Cousine gefreut. Es ist immer wieder schön, wenn Freunde und Verwandte den weiten Weg auf sich nehmen, um uns zu sehen.
Sonntag, 8. Februar 2015
"Wo zwei oder drei...!"
Gestern war Tobias auf einem Kirchenbesuch in unserer Gegend. Er besuchte eine kleine Gemeinde, die sich auf Grund einer Kirchenspaltung in einer kleinen Überdachung trifft. Es ist keine einfache Situation für die Gemeinde. Daher war es Tobias wichtig, die Christen dort zu besuchen und zu ermutigen. Bitte betet mit für die Gemeinde. Gott kann beide Gemeinden wieder zusammenführen und Versöhnung schenken.
Die Gemeinde hat sich über den Besuch sehr gefreut und wurde ermutigt.
Die Überdachung unter der sich die Gemeinde zum Gottesdienst trifft.
Die Bibel sagt: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen."
Die Wege sind momentan schwierig zu befahren, da sie vom Regen weggespült worden sind. Gestern ging es durch den Sonnenschein sehr gut. Viele Wege waren abgetrocknet.
Nicht nur das Gras sondern auch der Mais wächst gut. Leider in auf allen Feldern aufgrund der heftigen Regenfällen. Bitte betet weiterhin für eine gute Ernte.
Mais oben und Baumwolle unten
Der Tabakanbau ist für viele Malawier eine gute Einnahmequelle
Der Weg zur Kirche bedeutet manchmal auch Schuhe ausziehen und ab durch den Fluss.
Samstag, 24. Januar 2015
Neues Jahr hat begonnen!
Jetzt haben wir schon länger
nichts mehr geschrieben und trotzdem hätte es so Vieles zu berichten gegeben.
Wahrscheinlich lag es an der Fülle der Arbeit und an dem wohlverdienten Urlaub,
den wir Ende Dezember mit den Bergers verbracht haben.
In den letzten Wochen gab es
Vieles vorzubereiten, wie z.B. das Kommen des Impactteams und die Rückkehr der
Familie Urschitz. Wir sind froh und dankbar, dass das Impactteam einen guten
Start hatte und dass die Urschitzens wieder nach Malawi zurückkehren konnten.
Das Impactteam sind 6 junge
Leute, die einen dreimonatigen Einsatz in Malawi machen werden. Dazu konnten
wir einen jungen Mann, Patrick, aus Deutschland gewinnen, der an unserer Stelle die Leitung des
Impactteams übernommen hat. Leider konnten wir nicht, wie geplant nach Zomba
ziehen, um dort das Impactteam zu leiten.
Wir werden nun bis zu unserem
Heimataufenthalt im Ubwenzi Dorfentwicklungsprojekt mitarbeiten und die
Projektleitung an Familie Urschitz übergeben. Wir sind gerade im Prozess der
Übergabe und am Überlegen, wie wir die vielen Aufgaben im Projekt aufteilen
können. Das ist eine spannende Zeit. Bitte denkt mit an uns! Geplant ist, dass
wir nach unserem Heimataufenthalt wieder nach Ubwenzi zurückkehren, um das Projekt dann zu leiten.
Das ist eine große Aufgabe. Daher
sind wir froh, dass wir in den nächsten Monaten in der Zusammenarbeit mit
unseren Kollegen Vieles dazu lernen können. Wir sind gespannt wie alles werden
wird und freuen uns auf die Arbeit im Projekt.
Die Regenzeit hat begonnen und es
wird grüner und grüner. Das Gras wächst. Im unteren Bild seht ihr die Erdnuss
und Sojapflanzen auf unseren Feldern. Wir beten für Regen und eine gute Ernte.
Der Regenfall war in unserem Gebiet bisher gut - fast ein bisschen zu viel. In anderen Gebieten kam es zu heftigen Regenfällen und zu Überschwemmungen. Wir hoffen, dass zukünftig der Regen im richtigen Maß kommt.
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