Donnerstag, 30. März 2017

Schöne Taschen statt Plastiktüten

Im Januar wurden wir mit 600 Taschen aus Deutschland überrascht. Kinder verschiedener Gemeinden haben sie gestaltet. Kürzlich haben wir sie offiziell an Schulkinder weitergeben. Wir haben die Taschen bewusst nicht an unserer Schule, sondern an einer Schule, die auch in unserem Einzugsgebiet liegt, verteilt, damit auch andere Kinder davon profitieren. 
Eltern, Dorfverantwortliche, Elternbeirat usw. waren eingeladen. Verschiedene Personen durften eine Rede halten. Der Dorfhäuptling hatte die Ehre, die Taschen an die Kinder weiterzugeben. Die Kinder waren mit Freude erfüllt. 
Danke an alle, die diese Aktion ermöglicht haben.
Ein Bild zeigt eine Tüte, die Kinder oft als Schultasche verwenden - manchmal sind es auch leere Zuckerpackungen. Das ist nun Geschichte!

Samstag, 25. Februar 2017

Hungerhilfe

Es muss die schwerste Zeit im Leben sein, wenn man Hunger hat und im gleichen Moment sieht, wie Mais, Süßkartoffeln, Hirse, Erdnüsse und vieles mehr auf dem Feld wachsen. 

Wir sind dankbar für die bisher gute Regenzeit in unserem Gebiet. Die Hungerzeit scheint auf der Zielgerade zu sein. Das Licht am Ende des Tunnels ist in Sicht. Dieses Bild kann manchmal erleichternd sein, aber es kann auch ziemlich weh tun - vor allem wenn man Hunger hat.
Wir sind dankbar, dass wir in dieser schweren Zeit vielen Menschen helfen konnten. Über 1300 Haushalten konnten in unserem Gebiet geholfen werden. Auch für März ist nochmal eine Maisverteilung geplant. Ganz herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben.
Die Begünstigen sind sehr dankbar für die erhaltene Hilfe. Die durchgeführten Verteilaktionen verliefen reibungslos.
Außerdem konnten wir zwei Schulen in unserer Gegend mit jeweils 60 Säcken Mais und 400 kg Zucker helfen. 
Mit Hunger im Bauch ist es schwer, sich auf das Lernen zu konzentrieren.
Vielen Kinder gingen aufgrund des leeren Magens nicht zur Schule.
Durch unsere Hilfe kann in jenen Schulen bis Ende März eine Schulspeisung durchgeführt werden.
Die Kinder bekommen jeden Tag einen Maisbrei und somit ein Essen. 
In einer der Schulen stieg die Anzahl der Schüler durch die Schulspeisung von 800 auf 1200. 
Diese Entwicklung hat uns sehr erfreut!
Ganz herzlichen Dank für alle Hilfe.

Dienstag, 24. Januar 2017

Bäume für die Zukunft

Vergangene Woche hatten wir ein besonderes Event. Wir haben eine Jugendgruppe in Ubwenzi. Die Jugendliche treffen sich jeden Donnerstag. Die Gruppe wird von unserem Jugendkoordinator, Frank Shugar, geleitet. Kürzlich haben sie sich etwas ganz Besonders ausgedacht. Die Jugendlichen haben die Häuptlinge, Vertreter aus Politik und lokalen Organisation sowie Eltern und Dorfbewohner eingeladen, um ihnen mitzuteilen, wie wichtig es ist, Bäume zu pflanzen.
Es gab eine biblischen Impuls, Reden und am Schluss durften alle - angefangen von den Häuptlingen bis hin zum Dorfbewohner - einen Baum pflanzen.
Es wurden etwa 200 Bäume gepflegt.
Wir hoffen, dass die Dorfbewohner durch die Aktion ermutigt werden, Bäume zu pflanzen, damit auch die kommende Generation eine intakte Umwelt vorfindet.

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Rückbilck und Ausblick

Mit großer Dankbarkeit blicken wir zurück auf das Jahr 2016. Wir durften viel erleben - Bewahrung, Gelingen, Führung und Erfolg!
Danke an alle, die in irgendeiner Form dazu beigetragen haben.
Überwältigt waren wir über die vielen Spenden bezüglich der Hungersnot in Malawi. Vielen Menschen kann nun geholfen werden. Zudem konnten wir zwei Schulen helfen, damit eine Schulspeisung durchgeführt werden kann. Diese Unterstützung stieß auf große Dankbarkeit in der Bevölkerung. Wenn es keine Schulspeisung gäbe, würden viele Kinder aufgrund leerer Mägen nicht in die Schule gehen. Sie hätten einfach keine Konzentration und Energie für den Unterricht.
Danke für alle Unterstützung. Gott segne euch dafür!
Weihnachten feierten wir zu Viert. Leider konnte Papa erst gegen 19 Uhr Feierabend machen. Es gab einfach noch zu viel zu erledigen. Am 25.12. hatte er dafür frei und am 26.12. fuhren wir in den Urlaub am See!
Am 3.1. geht es wieder los. Schule und Kindergarten öffnen wieder und das neue Jahr muss durchgeplant werden.
Außerdem beginnt das Hungerhilfeprogramm. 
Danke, wenn ihr weiter an uns denkt. 
Wir wünschen euch ein gutes und gesegnetes "NEUES JAHR"!
Schulspeisung
Mais für die Schulspeisung für eine Schule in der Umgebung
Familienbild
Josia ist sogar im Urlaub fleißig 

Freitag, 2. Dezember 2016

Die ersten Monate und ein Aufreger

Die ersten Monate sind vergangen und wir haben uns eingelebt. 
Gleich in den ersten Monaten hatten wir einige Herausforderungen zu bestehen. Zum einen die Hungersnot und zum anderen der Einbruch in unser Büro. Der Einbruch war keine schöne Erfahrung. Einige Mitarbeiter sind immer noch geschockt. Vor allem wegen unserem Nachtwächter, der dabei ums Leben kam. Der Einbruch hat uns in den Planungen zwei Wochen zurückgeworfen. Es gab vieles zu organisieren - neue Nachtwächter anstellen - und zu verbessern - Sicherheitsvorkehrungen. Mittlerweile sind wir zurück im Plan und sind zurück im normalen Betrieb. Danke an alle, die an uns gedacht haben.
Wir sind auch dankbar, dass es in unserer Gegend schon geregnet hat und dass wir pflanzen konnten.
Die erste Maisverteilung im Blick auf die Hungersnot wird Anfang Januar sein.
Regenwolken
Unsere zwei beim Bücher Anschauen

Montag, 3. Oktober 2016

Die Nahrungsmittelknappheit macht sich bemerkbar


In vielen Haushalten unserer Gegend sind die Vorräte aufgebraucht. Die nächste Ernte wird erst im April nächstes Jahr sein. Die Auswirkungen der schlechten Ernte in diesem Jahr werden sichtbar! Gott sei Dank hat sich Hilfe seitens der Regierung angekündigt! Diese Hilfe wird dennoch nicht ausreichend sein. Auch wir helfen mit. Ein Programm welches wir heute gestartet haben, ist, dass die Kinder unserer Schule ein Frühstück bekommen. Für machen Kinder ist das die einzige Mahlzeit des Tages. Wir danken allen, die uns in irgendeiner Weise unterstützt haben.
Wir sind weiterhin auf eure Gebete angewiesen! 


Montag, 8. August 2016

Krankentransport

Unser Projekt ist im Dorf Chilonga. In Chilonga gibt es auch ein kleines Krankenhaus mit einer Entbindungsstation. Wenn eine Frau Schwierigkeiten während der Geburt hat, dann muss sie ins 60 km entfernte Krankenhaus gebracht werden. Es gibt einen Landcruiser der als Krankenwagen fungiert. Er transportiert Patienten von den kleinen zu den großen Krankenhäusern. Manchmal fährt der Krankenwagen jedoch nicht. Das kann die verschiedensten Gründe haben. Bei Notfällen fahren manchmal wir. Das kommt etwa 4-5 mal im Jahr vor. So war es auch am Samstag. Tobias machte sich gemeinsam mit der Hebamme und der Patientin auf den Weg nach Monkey Bay ins Krankenhaus. Die Patientin hatte auch Verwandte dabei, sowie Feuerholz, Töpfe und Essen. Im Krankenhaus in Malawi muss man sich meistens selbst versorgen bzw. man hat Begleiter dabei, die das übernehmen.