Mittwoch, 16. April 2014

Anspiel zu Ostern!

Es gibt nicht viel schöneres als wenn Kinder von Jesus weitererzählen. Damit Kinder von Jesus weitererzählen, müssen sie erstmal etwas über ihn wissen. In Chisomo haben wir durch den Kidslub, der jeden Freitag stattfindet, die Möglichkeit, Kindern die Hammergeschichten von Jesus weiterzugeben. Unsere Herzen brennen dafür, dass Kinder im Glauben wachsen und dass die schon in jungen Jahren erfahren, dass Jesus seine Versprechen hält. Wir wünschen uns, dass sie Jesus als feste Größe an ihrer Seite kennen lernen und dass er, der für sie ist, mit ihnen durch dick und dünn geht.
Im letzten Gottesdienst hier in Chisomo haben uns die Kinder vom Kidsclub die Ereignisse von Palmsonntag durch ein Anspiel vor Augen gemalt. Die Jungs und Mädels haben sich dafür richtig ins Zeug gelegt. Sie haben uns mit in die Osterzeit genommen und daran Anteil genommen, die beste Botschaft, die die Welt je gehört hat, zu verkünden. Ostern ist das genialste Ereignis, das je geschehen ist.

Wir wünschen allen, dass ihr es neu erleben und verstehen könnt! Dafür wünschen wir euch ganz viel Power von Gott!

Vor dem Anspiel liefen die Kinder singend in den Gottesdienstraum!
Danach kam das Anspiel. Kevin spielte Jesus und Aaron den Esel. Die anderen Kinder spielten die Volksmenge und warfen Bananenblätter vor Jesus nieder. Während dessen sangen sie das Lied: "Hosanna, gepriesen sei der Sohn Davids". Dazu gibt es einen Chorus in Chichewa, der in Chisomo gerne gesungen wird. Diese Zeilen passten gut zum Anspiel.

Mittwoch, 9. April 2014

Ernten ist schön!

Ernten ist schön. Es ist die Belohnung für die ganze Mühe die man auf den Feld investiert hat.
Letzte Woche haben wir in Chisomo die Maisernte abgeschlossen. In diesem Jahr haben wir auf unseren Feldern zum ersten Mal  eine neue Maisanbaumethode ausprobiert. Die Methode sieht u.a. vor, dass man die Düngung von Kunstdünger zu natürlichem Dünger umstellt. So haben wir in diesem Jahr angefangen, mit natürlichem Dünger zu düngen und waren auf die Auswirkungen gespannt. Schon im ersten Jahr konnten wir eine schöne Ernte einfahren.
Zudem haben wir in diesem Jahr Sojabohnen angebaut. Diese werden wir am kommenden Wochenende ernten.

Wir sind sehr dankbar für den Regen, den wir in diesem Jahr erhalten haben und für die vielen Säcke Mai,s die wir ernten durften. Selbst die Studenten waren überrascht, wie viel Ertrag man auf einem kleinen Feld erwirtschaften kann, was mit der neue Methode ,"Fundations for Farming", zusammenhängt. 
Diese sieht zudem vor, dass man z.B. zum richtigen Zeitpunkt die Arbeiten auf dem Feld tätigt und dass es dem Bauern wichtig sein soll, auf einem hohem Standard Landwirtschaft zu betreiben. Das steigert die Freude an der Arbeit und den Ehrgeiz für das kommende Jahr. 
Die Studentenfrauen beim Ablösen der Maiskörner vom Kolben. Danach werden die Körner in der Sonne auf einer Plane getrocknet und zum Lagern in Säcke gefüllt.

Samstag, 22. März 2014

Unterricht zum Thema "Ehe und Familie"

In den letzten Tagen bekamen unsere Studenten einen ganz besonderen Unterricht. Das Pastoren Ehepaar Kansengwa unterrichtete zum Thema Ehe und Familie. Mit Ihrer fröhlichen und mitreißenden Art und mit ihren interessanten Einheiten haben sie die Studenten sehr beeindruckt. Zudem haben sie viele Gespräche geführt und mit Ehepaaren sowie Single-Studenten gebetet. Sie können zum Thema Ehe besser beantworten als wir, weil sie den kulturellen Hintergrund besser kenne. Es war schön zu sehen, wie sie sich Zeit für jeden einzelnen genommen haben und wie sie mit Leidenschaft an der Arbeit waren. Viele sind in den letzten Tage sehr beschenkt worden. Dafür sind wir sehr dankbar.
Es ist schön zu wissen, dass sie im nächsten Jahr wieder nach Chisomo kommen wollen.
Eine gute und vitale Ehe ist wichtig - nicht nur bei Pastoren Ehepaaren.
Bitte betet, dass die Studenten das Gelernte in ihrer Ehen umsetzen können und dass sie von den Tagen mit Herrn und Frau Kansengwa auch in der Zukunft profitieren.


Josia geht es gut. Unsere Kollegen und unsere malawischen Freunde freuen sich sehr über ihn. Wir sind sehr dankbar, dass er die Umstellung von Deutschland nach Malawi gut mitgemacht hat, dass er weiterhin so unkompliziert ist und dass er nachts gut schläft. Außerdem liebt er es bei Mama auf dem Rücken zu sein und herumgetragen zu werden.


Montag, 10. März 2014

Schöner Empfang!

So schnell geht’s! Jetzt sind wir schon wieder eine Woche in Malawi und
schon ist viel passiert.
Als wir am Montag in Malawi ankamen, suchten wir vergeblich nach unseren Koffern. Diese hatten nämlich in Amsterdam genächtigt. Eigentlich wollten wir so schnell wie möglich nach Chisomo fahren, doch die Koffer machten uns einen Strich durch die Rechnung. Somit durften wir zwei Tage im städtischen Zomba bei unseren Kollegen bleiben, bis das Gepäck kam. Als am Mittwoch zumindest vier der fünf Koffer da waren, machten wir uns auf den Weg nach Hause in den Busch. Dort angekommen, wurden wir schön empfangen. Unsere Mitarbeiter kamen am gleichen Abend noch vorbei, um uns zu begrüßen und für uns zu beten. Das tat uns sehr gut. Wir freuen uns wieder zurück zu sein. Chisomo ist einfach zu einem Stück Heimat für uns geworden.
Jeden Tag kommen Freunde und Nachbarn vorbei und wollen Josia besuchen. Die Meisten bringen auch ein Geschenk mit. Dazu gehören Kürbis, Maiskolben, und anderes Gemüse.

Während wir in Deutschland waren, blieb die Arbeit nicht stehen. Unser Teamleiter kam drei bis vier Tage die Woche nach Chisomo, um die Geschicke zu leiten. Außerdem haben unsere Mitarbeiter sehr viel Verantwortung übernommen. Dafür sind wir ihnen sehr dankbar.
Hier ein paar Bilder aus der Werkstatt:

Die Studenten schmieden ihre eigenen Werkzeuge. Oben im Bild wird das Feuer für das Schmieden der Werkzeuge auf die richtige Temperatur gebracht und unten im Bild werden Stemmeisen geschmiedet.

In diesen beiden Bildern werden Sägeblätter hergestellt. Die Studenten sind sehr fleißig und wollen viel lernen. Sie geben sich sehr viel Mühe beim Herstellen der Werkzeuge.

Montag, 17. Februar 2014

Endlich da!


Endlich ist er da!
Wir freuen uns über die Geburt unseres Sohnes Josia Lonjezo (Versprechen).
Er kam am 07.02. in Freiburg zur Welt.
Wir sind Gott sehr dankbar, dass es ihm gut geht und er Sarah und Josia während der Schwangerschaft und der Geburt bewahrt hat.
Nun genießen wir die Zeit in Ihringen, bevor wir Anfang März wieder nach Malawi zurück gehen.
Hier ein Bild von unserem kleinen Wonneproppen.

Hallo Leute!
Ich bin Josia. Ich war bei meiner Geburt 3185 g schwer, 52 cm lang und mein Kopfumpfang war 35 cm.

Und die Uroma freut sich auch sehr über mich. Ich bin ihr erster Urenkel!

Freitag, 31. Januar 2014

Auf dem Weg nach Deutschland!

Vielen ist es wahrscheinlich schon bekannt. Wir erwarten Nachwuchs. Sarah ist ja schon seit Ende November in Deutschland. Wenn der Gynäkologe richtig gerechnet hat, dann ist es bald soweit. Deshalb ist es jetzt auch für mich an der Zeit, nach Deutschland zu kommen, um meine Frau zu unterstützen. In wenigen Minuten steige ich in den Flieger.

Es war nicht einfach, die Arbeit, unsere Mitarbeiter und die Studenten zurück zu lassen, aber wir werden ja bald zurückkehren. Dann voraussichtlich zu Dritt.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Regen im rechten Maß!


Momentan befindet sich das Land Malawi in der Regenzeit. Viele Malawier sind auf ihren Feldern beschäftigt. In dieser Regenzeit kam der Regen sehr spät. Bei uns in Chisomo z.B. haben wir, im Vergleich zum letzen Jahr, eine Woche später gesät. Dennoch sind wir über das bisherige Wachstum der Mais und Soja Pflanzen sehr dankbar. Der Regen kam bei uns immer im rechten Maß und zur richtigen Zeitpunkt. Im Gegensatz zu anderen Gegenden in Malawi haben wir viel Grund zum Danken. In anderen Gebieten hat der Regen die kleinen Pflanzen weggeschwemmt oder der Regen blieb aus und das Gesäte trocknete aus. Die Saat musste dort neu ausgesät werden.
Aktuell sind die Studenen gerade auf dem Reisfeld beschäftigt. Der Regen hat das Feuchtgebiet reichlich mit Wasser gefüllt, so dass die Reispflanzen, die in einem separaten Beet hochgezogen wurden, nun verpflanzt werden können. Wenn alles gut geht, können wir die Reisfelder bis Ende der Woche fertig stellen. Das wäre ein toller Erfolg.
Danke, wenn ihr mit an uns denkt, für Gelingen, ausreichende Kräfte und das richtige Regenwetter!
Denkt auch mit an die Menschen in anderen Gebieten, die zu viel oder auch zu wenig Regen erhalten haben. Auch ihnen wünschen wir eine gute Ernte.

Hier zwei Bilder aus einem anderen Gebiet nach einem heftigen Regenguss:





Bilder von unseren Maisfeldern in Chisomo