Mittwoch, 30. Januar 2013

Der Alltag hat uns wieder...

Nachdem wir eine schöne Zeit mit meinen Eltern hatten und ihnen noch ein paar schöne Plätze in Malawi gezeigt hatten, sind sie nun wieder nach Deutschland zurückgekehrt.
Letzte Woche Mittwoch haben wir sie zum Flugplatz begleitet und uns von ihnen verabschiedet.
Am Donnerstag machten wir uns dann auf den Weg nach Zomba, da am Freitag schon unser nächster Termin anstand - Sprachtests mit unserer Kollegin Marion durchsprechen.
Sie ist für die Begleitung in Sachen Sprache für die neuen Missionare  zuständig. Das Durchsprechen der Test ist für uns immer sehr gewinnbringend. Danke für alles an uns denken in dieser Sache.
Die Rückkehr nach Chisomo brachte für uns eine neue Erfahrung mit sich. Was unser Kollege, Joe, schon angekündigt hatte, war eingetroffen. Die Straße (Feldweg) nach Chisomo ist an einer Stelle mit dem Auto nicht mehr passierbar, was mit den heftigen Regenfällen in der Regenzeit zusammenhängt. So mussten wir einen kleinen Umweg durch das Feld fahren.
Mittlerweile hat uns der Alltag in Chisomo wieder und wir freuen uns wieder Zuhause zu sein. Chisomo ist wirklich ein Zuhause für uns geworden und wir fühlen uns hier sehr wohl. Wir werden euch weiterhin über unsere Erlebnisse auf dem Laufenden halten. Bis bald!
Hier noch zwei Bilder:

Die Straße nach Blantyre, eine der größten Städte in Malawi, befindet sich gerade im Bau. Bei einer Fahrt nach Blantyre mit Joe erlebte wir wie einige Autos stecken blieben. Wir kamen durch. Wohl dem, der Allradantrieb hat!
Während der Regenzeit können sich Straßen in reißende Flüsse verwandeln.

Montag, 14. Januar 2013

Beim Häuptling...

 
 Heute waren wir bei Leuten im Dorf eingeladen. Die Einladung galt vor allem unseren Gästen. Somit wurden sie mit dem Essen ohne Besteck vertraut gemacht. Beide haben gut mitgemacht und dass Essen hat ihnen sehr gut geschmeckt.
Zudem haben wir den Häuptling unseres Dorfes besucht. Wie man hier auf dem Bild sehen kann, war das Oberhaupt unseres Dorfes sehr glücklich über den europäischen Besuch.
Heute haben wir uns zudem von den Chisomo Mitarbeitern verabschiedet. Sie haben sich für das Kommen der Eltern von Tobias bedankt und ihnen eine gute, Gott befohlene Heimreise gewünscht. Sie bleiben zwar noch über eine Woche hier in Malawi, jedoch machen wir uns morgen auf die Reise, um noch weitere schöne Orte dieses Landes zu bewundern, wie z.B. das Zomba Plateau und den See.

Montag, 7. Januar 2013

Die Gäste sind angekommen…


Am letzten Donnerstag haben wir uns auf die Reise nach Lilongwe gemacht,
um die Eltern von Tobias abzuholen. Nach einem Tag in der Hauptstadt machten wir uns auf den Weg nach zu uns nach Hause. Mitten im Busch angekommen staunten sie nicht schlecht über das Leben in Malawi auf dem Land. Hier werden alle Arbeiten auf dem Feld mit der Hacke bewältigt. Der Dünger wird folgendermaßen aufgestreut. Eine Person geht mit einem Stock voraus, um neben der Pflanze ein Loch zu stechen. Die Person, die nachfolgt, legt einige Körnchen in das Loch und schließt es danach, in dem sie mit dem Fuß die Erde darüber zieht. Das ist für einen Maisbauern natürlich eine sehr interessante Beobachtung, wie man in einem Land in Afrika die Arbeiten auf dem Feld tätigt. Auch Pflanzen zu sehen, wie z.B. Erdnüsse oder Tabak, erregte das Interesse unserer Gäste.  
Sie haben zusätzlich einen Besuch im Dorf hinter sich. Schon in den ersten Tagen wurden viele Eindrücke gewonnen, die es zu Verarbeiten gilt.
Hier noch ein paar Bilder:
Wir melden uns demnächst wieder!

Dienstag, 18. Dezember 2012

Thobwa




Thobwa - für die Malawier etwas ganz besonders leckeres und so etwas wie ein Nationalgetränk. Auch wir haben es schon oft getrunken und wissen, so in etwa, was da so drin ist an Zutaten. Als ich aber kürzlich das Angebot von einer Bekannten bekommen habe, dass sie mir zeigen würde, wie sie Thobwa kocht, habe ich natürlich nicht abgelehnt. Natürlich hat jeder auch sein „eigenes“ Rezept und die Zutaten variieren, aber schmecken tut es immer ähnlich. Viele nehmen Maismehl als Grundlage. Da aber viele hier gerade keinen eigenen Mais mehr haben und der sehr teuer ist zu kaufen, hat meine Gastgeberin Mehl von getrockneten Kassavas genommen. Auch gemahlene Hirsesprossen kamen in das Getränk hinein. Soja ist ebenfalls eine beliebte Zutat. Sicherlich sind hier der Kreativität auch keinen Grenzen gesetzt. Aber am Ende kommt immer ein zähflüssiges Getränk dabei heraus, das warm oder auch kalt getrunken wird. Außerdem sättigt es, wenn der Magen mal in den Knien hängt…so haben wir es empfunden, als wir in unserem Gemeindepraktikum in Chilonga des Öfteren mal erst gegen Abend Mittag gegessen haben. Zum Glück gab es immer wieder Thobwa zwischendurch. Wenn ihr mal nach Malawi kommt ist das auf jedenfall ein Muss!

Sonntag, 9. Dezember 2012

Gottesdienst in Liwonde

 Oben im Bild könnt ihr den Jugendchor sehen und unten im Bild trägt der Frauenchor ein Lied vor.

Heute waren wir in der Gemeinde unserer Partnerkirche in Liwonde eingeladen. In den selben Räumlichkeiten befinden sich auch die Büros der Kirchenleitung (Headquarter). Diese Gemeinde hat sonntags zwei Gottesdienste, einen in Englisch und einen in Chichewa. Tobias wurde in beiden zum Predigen eingeladen. Der Pastor der Gemeinde ist gleichzeitig als Schatzmeister (General Treasurer) in der Kirchenleitung tätig. Nach den beiden Gottesdiensten waren wir bei ihm und seiner Familie zum Essen eingeladen. Das war eine gute Möglichkeit zum Austausch und um sich ein wenig besser kennen zu lernen.
Wir hatten einen schönen, aber recht langen Tag. Der erste Gottesdienst fing um kurz nach acht an und der Zweite begann mit einer Bibelarbeit um kurz vor zehn endete um etwa ein Uhr mittags. Viele verschiedene Elemente, wie zum Beispiel Chöre, machten die Gottesdienste sehr abwechslungsreich.
Wir haben uns über die Einladung gefreut und blicken dankbar auf einen gelungenen Tag zurück.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Besuch im Dorf


Besuche im Dorf sind immer etwas Schönes. Letzte Woche besuchte uns eine Frau aus der Nachbarschaft, um uns zu sich einzuladen. Gerne sind wir ihrer Einladung gefolgt.
So war es dann gestern soweit! Um 12 Uhr machten wir uns auf den Weg.
Dort angekommen, wurden wir Herzlich Willkommen geheißen. Nach einem kurzen Gespräch wurden wir dann ins Haus gebeten. Das ist oft das Zeichen dafür, dass etwas zum Essen für uns vorbereitet wurde. So war es dann auch. Diesmal gab es jedoch nicht wie üblich Nsima (fester Brei) aus Maismehl, sondern aus Hirsemehl. Dazu wurden drei Beilagen zubereitet - Taubenfleisch, Blättergemüse und eine leckere Erdnusssoße. Als Gast isst man in Malawi oft alleine. Das hat wohl mit unter den Grund, dass man als Gast dann auch die Freiheit hat, soviel zu essen bis man wirklich satt ist, ohne sich zu hemmen. Nach dem Essen hatten wir noch Zeit die Familie kennen zu lernen und zu reden.  
In Malawi gehört es zur Kultur, dass man Gäste richtig empfängt. Richtig Empfangen bedeutet, dass man z.B. für sie kocht. Oft wird dann gesagt, jetzt kennen wir einander. Besonders in der Phase des Sprache Lernens ist dies eine schöne Abwechslung. Zudem hilft es, Beziehung aufzubauen.

Montag, 19. November 2012

Impact-Team



6 Tage, 6 junge Leute und ein Ehepaar! Was war da los in Chisomo? Ziemlich viel!
Das Impact-Team war zu Besuch in Chisomo. Die Gruppe besteht aus sechs jungen Leuten, die im Sommer ihr Abitur abgeschlossen haben und nun drei Monate in Malawi Missionsarbeit kennen lernen wollen. Im Rahmen ihres Einsatzes haben sie zudem die Möglichkeit von ihrem Glauben an Gott weiterzuerzählen.
Angeleitet wird das Team von einem Ehepaar, welches die Jugendlichen in verschiedenster Form unterstützt.
Nachdem sie nun schon einige Einsätze an anderen Orten durchgeführt haben, waren sie nun auch in Chisomo. Wir durften vier der acht Gäste in unserem Haus beherbergen.
Während ihres Aufenthaltes in Chisomo haben sie z.B. den Kidsclub, durchgeführt, sowie sich in unseren morgendlichen Andachten eingebracht.
Auch praktisch haben sie mit angepackt und haben die Klassenzimmer gestrichen.
Weitere Programmpunkte waren ein Besuch im Dorf, sowie ein Kirchenbesuch am Sonntag. Auch dort brachten sie sich ein, in dem sie ein Lied vortrugen und die Predigt übernahmen.
Die einzelnen Programmpunkte wurden von unseren Kollegen sehr gut geplant und organisiert, so dass wir auf einen gelungenen Einsatz zurückblicken dürfen.
Bitte denkt mit uns an die Jugendlichen, dass Gott sie weiterhin in ihren Diensten begleitet und der dreimonatige Einsatz eine prägende Erfahrung in vielerlei Hinsicht wird, an die sie sich immer wieder gerne erinnern.