Montag, 16. September 2013

Die erste Woche!

Am letzten Montag durften wir 14 neue, motivierte Studenten begrüßen. Wir sind sehr dankbar, dass mit dem Transport alles geklappt hat und dass wir Bewahrung auf der Fahrt erleben durften.
Hier ein paar Bilder von der Ankunft.
Manche Studenten kamen direkt nach Chisomo und andere holten wir in Liwonde bei der Zentrale unserer Partnerkirche ab.

In der ersten Woche fanden Einführung, Feldarbeit und ein Seminar zum Thema "Foundation for farming" statt. Es war schön zu sehen, wie die neuen Studenten zusammenarbeiteten und Interesse zeigten. Wir hoffen, dass sie diese Motivation beibehalten.
Das Bild unten wurde während der Einteilung der Häuser gemacht.
Am Mittwoch fand unser Teammeeting in Zomba statt. Unser Freunde aus PNG ermutigten uns mit einer Andacht. Mittlerweile sind sie wieder gut zuhause angekommen.
Der Grund ihres Kommens war unser Kollege, der als erster Missionar mit seiner Familie von PNG nach Malawi gesandt wurde. Sie wollten seine Arbeit vor Ort kennen zu lernen.
Nachdem wir ein paar Sachen für Chisomo eingekauft hatten, ging es Mittwoch Abend gleich wieder zurück nach Chisomo. Wo am nächsten Tag die Schulung zum Thema "Foundation for farming" stattfand. Das ist eine neue Anbaumethode, bei der man keine Reihen anhäufelt, sondern das Feld flach lässt und die Erde abdeckt. Die Studenten waren sehr interessiert, mehr über diese Art der Landwirtschaft zu erfahren.
In nächster Zeit werden mehr darüber berichten.
 neue Methode
alte Methode

Sonntag, 8. September 2013

Morgen ist der große Tag!

Morgen ist es nun so weit. Die neuen Studenten werden in Chisomo eintreffen. Vor allem in den letzten zwei Wochen haben wir diesen Tag kräftig vorbereitet. Einige Fahrten haben wir unternommen um Feuerholz zu kaufen. Diesel für den Generator wurde gekauft und sämtliche Instandhaltungsarbeiten wurden durchgeführt.
Essen gekauft und vieles mehr.
Morgen wird es nun endlich war. Der große Tag steht kurz bevor. Der diesjährigen Jahrgang wird kommen. Viele Herausforderungen wie auch schöne und bereichernde Momente liegen vor uns. Wir hoffen, dass wir morgen lernwillige und motivierte Studenten begrüßen dürfen.
Hier zwei Bilder der letzten Wochen.
Beim Feuerholz Kaufen für die Studenten.
Unsere Schreiner beim neue Stuhlbeine Montieren.

Zudem durften wir einige besondere Gäste begrüßen. Unser Kollege Gabriel kam mit zwei Kirchenleitern aus seiner Heimat auf Chisomo vorbei. Besuch aus Papua Neuguinea hat man nicht alle Tage. Gemeinsam mit dem Schatzmeister unserer Partnerkirche kamen sie am Samstagabend an. Wir genossen es, die Männer zu beherbergen und zu verköstigen. Heute machten wir uns allesamt auf den Weg zu einem Kirchenbesuch.
Hier ein paar Bilder von heute:


Freitag, 30. August 2013

„Feuerholzsparende Schnellkochstelle“

 


Die Einkäufe in der Stadt sind erledigt und am letzten Montag haben unsere Mitarbeiter die Arbeiter nach ihrem Urlaub wieder aufgenommen. Wie im letzten Artikel schon berichtet, die Vorbereitungen für das Kommen der neuen Chisomo-Studenten laufen auf Hochtouren.
Während dieser Zeit der Vorbereitung stößt man auch auf Themen, wie man den Studenten außer dem biblischen Unterricht noch helfen kann. So stießen wir kürzlich auf eine „Feuerholzsparende Schnellkochstelle“. Wir hatten den Bauplan entdeckt und unser Koch, der auch ein guter Maurer ist, hatte die Kochstelle schnell gemauert. Das nennt man Teamwork.
Eigentlich wollten wir ihn nur zum Testen bauen und dann wieder abbauen. Unser Koch war jedoch so begeistert davon, dass er sogar eine Zweite direkt daneben bauen will. An Tagen, wie z.B. die Absolvierungsfeier der Studenten, werden viele Kochstellen benötigt.
Auch unsere theologische Lehrerin (siehe Bild) und andere Mitarbeiter waren begeistert. Wenn es in unseren Zeitplan hinein passt, möchten wir auch unseren Studenten zeigen, wie man eine solche Kochstelle errichtet. Dies kann für sie aus verschiedener Hinsicht hilfreich sein. Wie der Name schon sagt, die Kochstelle ist schnell, energiesparend und man hat zwei Kochstellen direkt nebeneinander. Viele Leute haben nur eine Kochstelle, so werden in der Regel Nsima und Beilage nacheinander und nicht gleichzeitig gekocht. Sie ist zudem eine große Hilfe, da es in vielen Haushalten an Feuerholz mangelt. Außerdem braucht man lediglich Bausteine und Matsch, welche in fast allen Haushalten auffindbar sind.
Des Weiteren sind wir gespannt, wie sich diese Neuheit auch in der Umgebung entwickelt

Sonntag, 18. August 2013

S…, S… und Mehr!

Im August könnte man meinen, dass die zwei S - Sonne und Strand - bedeuten. Das ist in unserem Fall nicht so. Bei uns bedeuten sie Sambia und See. Sambia, weil wir dort auf einer Missionarskonferenz waren. Diese Zeit haben wir sehr genossen, da wir viel lernen konnten und gute Bibelarbeiten gehört haben. Es war schön, Kollegen zu treffen, die in anderen Ländern arbeiten. Manche kannten wir schon vom Studium in Liebenzell. Es war interessant, sich auszutauschen und von einander zu lernen.
Den weiten Weg von Malawi nach Sambia legten wir mit dem Auto zurück. Wir sind dankbar, dass wir eine bewahrte Reise hatten und dass uns die Autos keine Probleme bereiteten.
Das zweite Wort bedeutet See, weil wir die letzten beiden Tage am Malawisee verbrachten. Wir hatten die Möglichkeit, uns mit unseren Kollegen, Fam. Bos, Debora und deren Gästen zu treffen. Es waren zwei schöne und erholsame Tage mit netten Leuten.
Das dritte Wort bedeutet nicht Meer sondern Mehr, weil es jetzt so langsam richtig los geht. Nächste Woche haben wir eine Stadtfahrt geplant, in der wir u.a. Lebensmittel für die Studenten und Materialien für Instandhaltungsarbeiten einkaufen werden. Und am Montag in einer Woche beginnen unsere Mitarbeiter, die sich gerade im wohl verdienten Urlaub befinden, wieder zu arbeiten. Dann laufen die Vorbereitungen für das Kommen der neuen Studenten auf Hochtouren. Danke für alles an uns Denken in den nächsten Wochen.
Auf dem Weg nach Sambia - Vesperpause
 
 Personalreferent des LGV mit seiner Frau (Mitte) hielt die Bibelarbeiten
 Debora mit ihren Gästen
 
Die Sonne spiegelt sich im Malawisee - auf dem 
Heimweg


Sonntag, 28. Juli 2013

Kirchenbesuch mit einer schönen Überraschung

Schon lange war es versprochen. Heute ist es endlich wahr geworden. Pastor Mavuto, der in Chisomo als Schreinerlehrer arbeitet, freute sich sehr, dass wir mit ihm in seiner Heimat in den Gottesdienst gegangen sind.
So brachen wir gegen 9 Uhr morgens auf und machten uns auf den 30 min Weg. Die drei Frauen des Pastors - seine Frau und seine zwei Mädchen – und der kleine Elias sind in der letzten Woche schon mal vorgereist, um Urlaub in ihrer Heimat zu machen. Im Gegensatz zu den Männern legten die Frauen den Weg zu Fuss zurück. So fehlten nur noch Papa, Sohn Aaron und Adoptivsohn Maliki. Zudem nutzten drei Freunde – Kinder weiterer Chisomo-Mitarbeiter – die Möglichkeit Aarons Heimat kennen zu lernen. Wie man im Bild sehen kann wurde auch das Urlaubsgepäck eingepackt. 
Die Chisomo-Mitarbeiter haben seit letztem Montag Urlaub und haben somit die Möglichkeit, ein paar Wochen zu ihren Familien zu fahren und ein bisschen Heimatluft zu schnuppern. So hat es auch die Familie Mavuto vor.
Bevor wir zur Kirche fuhren, holten wir die drei Frauen zu Hause ab. Die Familie fuhr ganz stolz auf das Kirchengelände. Es kommt nicht häufig vor, dass Malawier zum Gottesdienst chauffiert werden. Das genossen sie in vollen Zügen.
Wir feierten einen schönen Gottesdienst und wurden, wie üblich, noch zu einem leckeren Mittagessen eingeladen.
Und jetzt die schöne Überraschung. Es war schön zu hören, dass die kleine Gemeinde eine erhebliche Geldsumme sammeln konnte, um Wellblech für ihr Kirchengebäude zu kaufen. Es gibt nicht viele Kirchen in unserem Verband, die dies aus eigener Kraft bewältigen können. Wir freuen uns mit ihnen, dass sie fast den gesamten Betrag beisammen haben und beten weiter, dass sie in Kürze die restliche Etappe bis zum Berggipfel meistern.

Sonntag, 21. Juli 2013

Nun sind sie weg

Nun sind sie weg. Am Mittwoch haben wir die Bergers an den Flughafen gefahren. Am Freitagnachmittag sind wir aus der Stadt zurückgekehrt. Es ist noch ein bisschen ungewohnt und eine neue Situation, dass wir zunächst einmal alleine hier in Chisomo wohnen.
Samstags gemeinsam Pizza essen, donnerstags gemeinsam beten und sonntags gemeinsam eine Predigt an hören, das wird jetzt alles anders.
Nichts desto trotz haben wir gestern den Ofen angefeuert und Gäste waren auch geladen. Einer unserer Schreinerlehrer, Pastor Mavuto, mit seiner Familie, sowie unsere Kollegen Grace und Gabriel, die zufällig in der Nähe jemanden besuchten, kamen zum Essen. Wir hatten eine gute Gemeinschaft und viel Freude.
Wir sind mittlerweile das fünfe Ehepaar, das Chisomo leiten darf. Somit fand die Übergabe von „erfahrenen“ zu „neuen Missionaren“ in der Vergangenheit schon mehrere Male statt. Man muss also nicht immer das Rad neu erfinden. Das gilt in unserem Fall nicht nur für die Leitung und Administration, sondern auch für ganz praktische Bereiche. So gab es also einiges zu tun.
So standen Arbeiten an, wie z.B. den Kompost zu wenden. Da wir in diesem Jahr eine neue Anbaumethode auf unseren Feldern ausprobieren wollen, brauchen wir eine große Menge an Kompost. Während wir uns noch im Sprachstudium befanden, haben unsere Vorgänger, Joe und Miri, diesbezüglich schon einiges an Vorarbeit geleistet.
Zudem legten wir die frisch geernteten Nandolos (Linsenähnliche Frucht) zum Trocknen aus und warfen die Schalen der schon gedroschenen Früchte auf die Felder. Da die geernteten Nandolos nicht für das neue Schuljahr ausreichen werden, kauften wir gestern noch welche hinzu. Schon letzte Woche konnten wir Bauern in der Umgebung finden, die sie uns für einen guten Preis verkauften. Abends reparierte Tobias und ein Mitarbeiter noch dessen Fahrrad. Damit neigte sich ein gefüllter Tag dem Ende entgegen. Hier noch ein paar Bilder:

Montag, 15. Juli 2013

Und plötzlich ist alles anders...

Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit seit unserer Ankunft hier in Malawi vergangen ist. Am Anfang denkt man, dass zwei Jahre eine lange Zeit sind. Zwei Jahre können jedoch auch schnell vorbei sein.
Mittlerweile haben wir die Verantwortung hier in Chisomo übernommen. Stück für Stück haben wir die vielen Aufgaben übertragen bekommen. Einige Aufgaben werden noch auf uns zu kommen. Unsere Vorgänger sind zwar noch da und wir können noch Fragen stellen, dies ist jedoch bald vorbei - leider. In ein paar Tagen werden wir die Bergers zum Flughafen begleiten und dann werden sie ein Jahr in Deutschland sein.
Vielen Dank, wenn ihr mit an sie denkt. Wir wünschen den Dreien eine schöne Zeit in ihrer Heimat und freuen uns schon jetzt, wenn sie nächstes Jahr wieder kommen. Sie haben hier in Chisomo eine hervorragende Arbeit geleistet und gute Beziehungen aufgebaut. Von Vielem, was sie erarbeitet haben, dürfen wir nun profitieren. Dafür sind wir ihnen mehr als dankbar.

Bittet denkt auch an uns, wenn wir nun am Anfang unserer neuen Aufgaben stehen. Vor allem die ersten Monaten werden voraussichtlich sehr herausfordernd werden. Trotz allem freuen wir uns sehr und sind gespannt auf das, was Gott durch uns tun wird.
Joe beim Aushändigen der Zeugnisse bei der Graduierungsfeier Anfang Juli

und seine zwei Frauen bei der Einweihung einer neu errichteten Kirche.